Monday, July 15, 2024

EM 2024, England – Niederlande: Gräfe setzt Feldzug gegen Zwayer fort

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Es ist eine offen gelebte Abneigung, die nach dem Halbfinale der Europameisterschaft zwischen England und den Niederlanden in die nächste Runde gegangen ist. Die englische Nationalmannschaft steht nach dem 2:1 im EM-Finale gegen Spanien und darf weiter auf den ersten Titel seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1966 hoffen.

Auch, weil Schiedsrichter Felix Zwayer den Engländern in der ersten Halbzeit nach Studium der Videobilder einen Elfmeter zusprach, den Harry Kane sicher zum 1:1 versenkte. Es dauerte nicht lange, bis sich der ehemalige Schiedsrichter Manuel Gräfe zu Wort meldete und gegen die Entscheidung Zwayers schoss.

Felix Zwayer entscheidet nach dem Videostudium auf Elfmeter für England. Naturgemäß sah Manuel GRäfe das anders

Felix Zwayer entscheidet nach dem Videostudium auf Elfmeter für England
Quelle: AFP/KENZO TRIBOUILLARD

„Uefa Ref-Kommission bekam das, was nicht sein musste, aber sehenden Auges passieren musste: Eine Schiedsrichter-Diskussion! Als ob es in ganz Europa keinen anderen gegeben hätte. Ein Schlag für alle integren und besseren Refs und so unnötig wie ein Kropf…C‘est la vie“, schrieb Gräfe bei X.

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An der Elfmeter-Entscheidung Zwayers scheiden sich die Geister. Sogar englische Experten wollen eine Fehlentscheidung gesehen haben, Hollands Verteidiger Denzel Dumfries, der das Foul im Strafraum gegen Kane begangen hatte, gab hingegen zu, dass der Elfmeterpfiff in Ordnung gewesen sei.

Ansetzung Zwayer ist „verantwortungslos“, sagt Gräfe

Nicht für Gräfe, der während der Europameisterschaft als ZDF-Experte arbeitet und geradezu einen Feldzug gegen Zwayer führt. „Ein Schlag für alle integeren und besseren Refs und so unnötig wie ein Kropf. Southgateball mit Effizienz im Finale und Zwayer wie immer“, urteilte er diesmal.

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Der 50-Jährige, der seit seinem unfreiwilligen Karriereende wegen Erreichen der Altersgrenze 2021 im Streit mit dem Deutschen Fußball-Bund liegt und den Verband verklagte, hatte die Ansetzung Zwayers bereits vor der Partie als „verantwortungslos“ kritisiert. Zwayer dürfe das Spiel unabhängig „von Leistung und Vergangenheit leiten“. Es sei „eine Machtdemonstration nach innen und außen. Der Wahnsinn“.

Zwayer war sechs Monate gesperrt

Immer wieder erinnert Gräfe daran, dass Zwayer in den Fall Hoyzer, der 2005 den deutschen Fußball erschütterte, verwickelt war. Laut Akten hatte Zwayer, Robert Hoyzers ehemaliger Assistent, damals Geld angenommen, eine Spiel-Manipulation wurde ihm nicht nachgewiesen. Zwayer wurde im Jahre 2005 im Zuge des Wettskandals für sechs Monate vom DFB-Sportgericht gesperrt.

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Nach Zwayers erstem Einsatz bei dieser Europameisterschaft, Italiens 2:1-Sieg gegen Albanien in der Vorrunde, erinnerte Gräfe an den Manipulationsskandal vor 19 Jahren. „Dieses Spiel wird als eine große Schande in die glorreiche Geschichte der deutschen Schiedsrichter der letzten Jahrzehnte eingehen“, schrieb Gräfe bei X. Ein Schiedsrichter, der in Spiel-Manipulation verwickelt gewesen sei „und darüber sechs Monate lang bis zum letzten Moment schwieg“, schrieb Gräfe weiter, „der damit weitere Manipulationen ermöglichte, vom eigenen Verband verurteilt wurde, wird von DFB/Uefa (Nulltoleranz bei Spielmanipulationen?!) für die EM nominiert und für dieses Spiel angesetzt“.

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Manuel Neuer

Gräfe antwortete auf einen Tweet, in dem ihm nach dem vorgeworfen worden war, „Zwayer-Bashing“ zu betreiben, weil er „verbittert“ sei: „Null (!) Verbitterung! Ich habe nur an einen Schiedsrichter andere moralische und Leistungsansprüche als Sie offensichtlich.“

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