Sunday, July 14, 2024

Nach EM-Aus: Leroy Sané an Leiste operiert

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Die EM endete für Leroy Sané mit einer bitteren Enttäuschung. Beim deutschen Viertelfinal-Aus gegen Spanien (1:2 n.V.) musste der Angreifer zur Halbzeit vom Feld. Seine Leistung zuvor war durchwachsen, allerdings gab es für die Auswechslung noch andere Gründe: Seine Probleme am Schambein traten erneut auf, Sané verspürte Schmerzen, konnte nicht mehr richtig sprinten und schießen. Wie „Bild“ berichtet, musste sich der Bayern-Spieler deshalb am Montag einer Operation unterziehen.

Bei einem Spezialisten in München wurde ein minimalinvasiver Eingriff an der Leiste vorgenommen. Sané muss danach einen Tag im Krankenhaus bleiben, kann dann wieder nach Hause. Allerdings ist zunächst komplette Ruhe angesagt.

Sané will in drei bis vier Wochen wieder fit sein und dann bei den Bayern unter Trainer Vincent Kompany angreifen. Davon auszugehen ist, dass er zum Trainingsstart (29. Juli) wieder auf dem Platz steht.

13:28 Uhr: EM-Torjäger Gakpo dankt Klopp: „In Liverpool viel gelernt“

Er ist EM-Torjäger der Niederlande, aber meist nur Ersatzspieler des FC Liverpool: Diese Diskrepanz bei dem Stürmer Cody Gakpo kann bei der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland nicht jeder verstehen. Vor dem EM-Halbfinale am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) gegen England hat sich der 25-Jährige trotzdem bei seinem bisherigen Vereinstrainer Jürgen Klopp bedankt.

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„Ich habe in Liverpool viel gelernt – auch vom Manager“, sagte Gakpo am Montag bei einer Pressekonferenz im niederländischen EM-Quartier in Wolfsburg. „Viel hat sich in meinem Leben verändert durch diesen Wechsel. Ich bin in ein anderes Land gegangen, zu einem großen Club. Ich habe mich als Mensch und als Spieler dadurch sehr entwickelt. Der größte Unterschied ist: In Liverpool war ich meist Stürmer, hier spiele ich auf der linken Seite. Das ist meine stärkste Position.“

10:30 Uhr: Spielort für die nächste EM wackelt

Die Europameisterschaft 2028 wird im Vereinigten Königreich und Irland stattfinden – ein Spielort soll auch Belfast sein. Nun gibt es jedoch Zweifel, ob die Spielstätte in der nordirischen Hauptstadt bis zum Start des Turniers rechtzeitig fertiggestellt werden kann.

Der neue britische Nordirland-Minister Hillary Benn sagte bei einem Besuch in Belfast, das Stadion Casement Park werde auf jeden Fall gebaut. Wegen der explodierten Kosten sei der Zeitplan aber unsicher.

Der Casement Park in der nordirischen Hauptstadt war nach dem Zweiten Weltkrieg als Austragungsort für irische Sportarten wie Gaelic Football und Hurling gebaut worden. Das Stadion verfiel zunehmend, seit Jahren gibt es Pläne für einen Neubau. Bei der erfolgreichen Bewerbung von England, Wales, Schottland, Nordirland und Irland für die EM 2028 erhielt es den Vorzug vor Windsor Park, der Heimspielstätte der nordirischen Nationalmannschaft. Fünf Spiele sollen in Belfast stattfinden.

General Views of Casement Park

Der Casement Park im Oktober 2023
Quelle: Getty Images/Charles McQuillan

Der Stadionbau sei „wahrscheinlich die drängendste Angelegenheit“ auf seinem Schreibtisch, sagte Benn. Noch immer aber ist die Finanzierung nicht gesichert. „Es ist zwar ein gewisser Betrag im Topf, dieser reicht jedoch nicht aus, um die Mehrkosten zu decken“, sagte der Minister. Er könne derzeit keinen Zeitplan nennen.

Ursprünglich waren rund 77 Millionen Pfund (aktuell 90,8 Mio Euro) veranschlagt. Medienberichten zufolge ist die Summe mittlerweile auf 308 Millionen Pfund gestiegen.

10:20 Uhr: Spanier vor Halbfinal-Kracher – „Wir müssen vorsichtig sein“

Vor dem EM-Halbfinale gegen Vizeweltmeister Frankreich sind die Spanier davor gewarnt, sich beim Gegner nur auf Superstar Kylian Mbappé zu fokussieren. „Ja, natürlich ist Mbappé ein Spieler, der sich von den anderen abhebt, und wir müssen vorsichtig sein“, sagte Leipzig-Profi Dani Olmo im Interview mit „Mundo Deportivo“ (Montag). „Aber sie haben auch Spieler wie Dembélé, Griezmann, Kanté, der ein sehr gutes Turnier spielt, Rabiot… Jeder, der auf diesen offensiveren Positionen spielt, ist ein Spieler, auf den man aufpassen muss, aber wir werden vorbereitet sein.“

Olmo war im Viertelfinale gegen Deutschland (2:1 nach Verlängerung) schon nach wenigen Minuten für den verletzten Pedri eingewechselt worden und avancierte danach mit einem Tor und einer Vorlage zum Matchwinner. Gegen die Franzosen könnte der RB-Offensivstar am Dienstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in München von Beginn an auflaufen. „Wir haben ein sehr gutes Momentum, wir sind gut drauf, wir spielen sehr gut, so müssen wir weitermachen“, sagte er.

09:18 Uhr: Erleichterung bei Frankreich-Spielern nach Wahl

Der überraschende Ausgang der zweiten Runde der Parlamentswahlen in Frankreich hat bei den Spielern der Équipe Tricolore für Erleichterung vor dem EM-Halbfinale gegen Spanien gesorgt. „Es lebe die Vielfalt, es lebe die Republik, es lebe Frankreich“, schrieb der ehemalige Bundesliga-Profi Marcus Thuram bei Instagram.

Er gratulierte allen, die eine Antwort auf die Gefahr gegeben hätten, die über „unserem schönen Land“ geschwebt habe. Thuram beendete seine Nachricht mit den Worten: „Der Kampf geht weiter.“ Thuram gehörte zu den Spielern, die sich auch schon deutlich zur politischen Lage in Frankreich nach dem Ausgang bei den Europawahlen geäußert hatte.

22:38 Uhr: Möller: DFB sollte Kroos „in anderer Form“ halten

Ex-Nationalspieler Andreas Möller appelliert an den Deutschen Fußball-Bund, dem zurückgetretenen Toni Kroos eine Position im Verband anzubieten. „Der deutsche Fußball und der DFB sollten alles unternehmen, dass Kroos mit seiner unglaublichen Erfahrung in anderer Form am Ball bleibt, in welcher Funktion auch immer“, schrieb der frühere Welt- und Europameister in einer Kolumne des „Kicker“ (Montag). Der 34 Jahre alte Kroos hatte schon vor der EM angekündigt, seine Karriere nach der Heim-EM zu beenden.

Nationalspieler Toni Kroos bedankt sich nach dem EM-Aus bei den Fans für die Unterstützung

Nationalspieler Toni Kroos bedankt sich nach dem EM-Aus bei den Fans für die Unterstützung
Quelle: dpa/Tom Weller

„Für seine im Februar erklärte Bereitschaft zur Rückkehr ins Nationalteam verdient er heute großen Respekt und hohe Dankbarkeit!“, lobte der 56 Jahre alte Möller den langjährigen Mittelfeld-Star von Real Madrid. „Er hat der Nationalmannschaft einen mächtigen Schub gegeben. Er war der Schlüssel dafür, dass wir ins Viertelfinale gekommen sind.“ Das Viertelfinalaus nach Verlängerung gegen Spanien (1:2) konnte allerdings auch Kroos nicht abwenden.

Für die nähere Zukunft ist Möller trotz des anstehenden personellen Umbruchs im DFB-Team zuversichtlich. „Diese Europameisterschaft hat dem gesamten deutschen Fußball mächtig Auftrieb gegeben und die Nationalelf auf jeden Fall auf den richtigen Weg gebracht“, schrieb der Champions-League-Sieger von 1997.

15:58 Uhr: Fans fordern Wiederholung des Spiels gegen Spanien

Mehr als 300.000 Menschen haben sich einer wohl aussichtslosen Online-Petition angeschlossen, die eine Wiederholung des EM-Viertelfinales zwischen Spanien und Deutschland fordert. Begründet wird die Forderung mit angeblich vielen Fehlentscheidungen des englischen Schiedsrichters Anthony Taylor bei der 1:2-Niederlage der deutschen Mannschaft nach Verlängerung. Der Initiator, der sich auf der Plattform Erik V nennt, führt unter anderem und zunächst die Hand-Aufregerszene in der Verlängerung an.

Spaniens Marc Cucurella hatte einen Schuss von Jamal Musiala im Strafraum an den Arm bekommen, Taylor und sein Team entschieden aber nicht auf Strafstoß. Diese Richtung der Regelauslegung hatte Uefa-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti vor dem Turnier vorgegeben.

15:00 Uhr – „Die Franzosen haben es satt“ – Marine Le Pen greift Mbappé an

Marine Le Pen vom Rassemblement National (RN) kritisiert Frankreichs Fußball-Superstar Kylian Mbappé für dessen öffentliche Aufrufe, einen Wahlsieg der rechtsnationalen Partei zu verhindern. „Die Franzosen haben es satt, belehrt und beraten zu werden, wie sie wählen sollen“, sagte die 55 Jahre alte frühere RN-Vorsitzende dem Fernsehsender CNN: „Mbappé vertritt nicht die Franzosen mit Migrationshintergrund, denn es gibt viel mehr von ihnen, die vom Mindestlohn leben, sich keine Wohnung und keine Heizung leisten können, als Leute wie Herrn Mbappé.“

Der WM-Torschützenkönig hatte sich während der EM, bei der Frankreich im Halbfinale am Dienstag in München auf Spanien trifft, klar zur politischen Situation in seinem Heimatland geäußert. „Es ist eine brenzlige Situation. Wir dürfen nicht erlauben, dass unser Land in die Hände dieser Leute fällt“, hatte der 25-Jährige gesagt. „Ich hoffe, dass sich am Ergebnis noch etwas ändert und dass die Leute die richtigen Parteien wählen.“

Verbaler Konter ohne Maske: Marine Le Pen, Parteivorsitzende des Rassemblement National

Verbaler Konter ohne Maske: Marine Le Pen, Parteivorsitzende des Rassemblement National
Quelle: REUTERS

Die Rechtsnationalen hofften, bei der entscheidenden Runde der Parlamentsneuwahl an diesem Sonntag die absolute Mehrheit zu holen und den Premier zu stellen. In der ersten Wahlrunde lagen sie wie schon bei der Europawahl vorn, gefolgt vom neuen Linksbündnis sowie dem Mitte-Lager von Präsident Emmanuel Macron auf Rang drei.

14.11 Uhr: „Turnier hat Europa zusammengeführt“, sagt Hoeneß

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß (72) hat der deutschen Nationalmannschaft nach den begeisternden EM-Auftritten einen positiven Imagewandel attestiert. „Sie sind auf einem guten Weg. Und im Gegensatz zur WM in Katar stand endlich wieder der Fußball im Mittelpunkt“, sagte Hoeneß dem „Kicker“.

Julian Nagelsmanns Mannschaft habe „tolle Leistungen“ gezeigt. „Sie haben das schwierige Image der Nationalelf total gedreht.“ Bei der WM in Katar 2022 war Deutschland begleitet von Debatten zu Menschenrechten schon in der Vorrunde gescheitert.

Bei ihrer Heim-EM waren die Deutschen am Freitagabend in einem packenden Viertelfinale erst in der Verlängerung mit 1:2 gegen Spanien ausgeschieden. „Es wird wahrscheinlich kein besseres Spiel bei diesem Turnier mehr geben als Deutschland gegen Spanien“, meinte Hoeneß. „Das Endspiel hat damit schon stattgefunden.“

12.47 Uhr: Markige Trainer-Worte zum Teamgeist der Spanier

Vor dem Halbfinal-Kracher gegen Frankreich beschwor Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente den Team-Zusammenhalt mit ungewohnt markigen Worten. „Ich würde für sie sterben, so wie sie für mich“, sagte der sonst eher zurückhaltende 63-Jährige mit Blick auf seine Spieler. Was andere von ihm und seiner Arbeit halten, sei im egal. Wichtig sei ihm die Meinung seiner Spieler.

Dabei gibt es auch von außen nach dem dramatischen Sieg im Viertelfinale gegen Deutschland keinen Grund zur Kritik. Spanien ist die bisher überzeugendste Turniermannschaft und geht selbst gegen das französische Starensemble um Ausnahmefußballer Kylian Mbappé am Dienstag in München als Favorit ins Spiel (21 Uhr, ZDF/Magenta TV). Der Optimismus ist riesig.

„Wir freuen uns, dass ein ganzes Land in Euphorie ist“, sagte de la Fuente. Sein Team überzeugt mit fußballerischer Klasse, ist zudem während des Turniers als Mannschaft zusammengewachsen.

12.31 Uhr: Geht Wagner?

Julian Nagelsmanns Assistent Sandro Wagner soll einem Bericht der „Bild“ zufolge Cheftrainer-Kandidat bei mehreren Vereinen im In- und Ausland sein. Wie das Blatt am Sonntag berichtet, habe der 36-Jährige durch seine Arbeit als Co-Trainer bei der Nationalmannschaft bei der Heim-EM Interesse geweckt. Aus DFB-Kreisen hieß es allerdings umgehend, dass Wagner mit Nagelsmann die kommenden Aufgaben in der Nations League und der Qualifikation für die WM 2026 angehen werde.

Der Vertrag des ehemaligen Nationalspielers und Bayern-Profis war wie die Arbeitspapiere der weiteren Nagelsmann-Assistenten kurz vor der EM um zwei Jahre bis zum WM-Turnier in Amerika verlängert worden. Nagelsmann hatte in seiner EM-Abschlusspressekonferenz Wagner am Samstag ausdrücklich gelobt. Es sei auch dessen Idee gewesen, Toni Kroos zu einem DFB-Comeback zu animieren. Zudem habe der Confed-Cup-Sieger von 2017 im Gegensatz zu ihm mehr Erfahrung im Profi-Fußball.

11.15 Uhr: Kimmich als Kroos-Nachfolger?

Aus Sicht von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist nach dem Aus im Viertelfinale der EM Joshua Kimmich der geeignete Nachfolger von Toni Kroos in der DFB-Auswahl. „Für mich gibt es nur einen und das ist Joshua Kimmich“, schreibt der 63-Jährige in seiner Sky-Kolumne. „Er war für mich gegen Spanien auch als Rechtsverteidiger unser bester Mann, wäre im Mittelfeld für mich aber noch wertvoller.“

Deutschland habe ein gutes, aber kein überragendes Turnier gespielt, so Matthäus. „Das ist gar nicht böse gemeint. Man hat eine große Euphorie entfacht, aber für die Note Eins fehlt uns das Halbfinale und Finale oder auch die ein oder andere bessere Leistung in den Partien, die wir absolviert haben.“ Außer zum Auftakt gegen Schottland (5:1) habe die DFB-Auswahl „kein sehr gutes Spiel gemacht“, erklärt Matthäus.

Dennoch sieht der Weltmeister von 1990 die Nationalmannschaft mit Blick auf die nächsten Turniere auf einem guten Weg. Deutschland gehört laut Matthäus zu einem Kreis von acht Teams, die für einen Titel infrage kommen. „Man braucht natürlich das Quäntchen Glück, denn wir sind sicher nicht vor den anderen Ländern.“

10.48 Uhr: TV-Verteilung des Halbfinales steht

Die TV-Sender ARD und ZDF haben die Verteilung der Halbfinal-Begegnungen bekanntgegeben. Das erste Semifinale zwischen Spanien und Frankreich am Dienstag (21.00 Uhr) läuft im Zweiten. Das Spiel Niederlande gegen England wird am Mittwoch (21.00 Uhr) von der ARD übertragen.

Dass das Finale am kommenden Sonntag im Ersten läuft, stand bereits vor dem Turnier fest. Die drei letzten Spiele der EM werden zudem beim kostenpflichtigen Anbieter MagentaTV gezeigt. Für RTL ist das Turnier mit der Übertragung des letzten Viertelfinales am Samstagabend beendet.

8.52 Uhr: Ex-Bundestrainer Vogts schlägt Änderung beim VAR-Einsatz vor

Der frühere Nationalspieler und Bundestrainer Berti Vogts hat nach der Hand-Aufregerszene beim Viertelfinalaus der deutschen Mannschaft gegen Spanien eine Regeländerung angeregt. „Vielleicht sollte man aufgrund dieser Szene darüber nachdenken, dass jede Mannschaft pro Halbzeit einmal den VAR anrufen kann, um eine Entscheidung zu prüfen, so wie es in anderen Sportarten üblich ist“, schrieb der 77-Jährige in einer Kolumne der „Rheinischen Post“.

Spaniens Marc Cucurella hatte in der Verlängerung einen Schuss von Jamal Musiala im Strafraum an den Arm bekommen, der englische Schiedsrichter Anthony Taylor und sein Team entschieden aber nicht auf Strafstoß. Deutschland verlor 1:2.

„Ich ärgere mich maßlos über den Schiedsrichter. Dass er in der Szene mit dem Handspiel nicht nochmal auf die Video-Bilder schaut, kann ich absolut nicht nachvollziehen“, schrieb Vogts. „Wozu gibt es die ganze Technik? Sonst wird bei jedem Einwurf alles zweimal hinterfragt und in der für die deutsche Mannschaft, den EM-Gastgeber, wichtigsten Szene des gesamten Turniers passiert nichts?“

8.25 Uhr: Saka überwindet Trauma

Bukayo Saka war überglücklich. Mit breitem Grinsen kommentierte der zum „Man of the Match“ gewählt englische Angreifer das 5:3 (1:1/1:1/0:0) im Elfmeterschießen gegen die Schweiz und den Einzug der Three Lions in das Halbfinale der EM. „Diese zwei Spiele können unser Leben verändern. Wir können Geschichte schreiben“, sagte Saka mit Blick auf das Halbfinale am Mittwoch in Dortmund und das mögliche Endspiel am Sonntag in Berlin.

Mit einem Mal war sein Trauma von der EM 2021 überwunden. Sein vor heimischer Kulisse im Finale von Wembley gegen Italien verschossener Elfmeter und die anschließende mitunter rassistische Kritik vieler enttäuschter England-Fans hinderten ihn nicht daran, zum Krimi vom Punkt anzutreten – und eiskalt zu verwandeln. „Ich konzentriere mich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf das, was vor mir liegt. Ich bin cool geblieben und habe ihn verwandelt“, kommentierte der Dribbelkünstler vom FC Arsenal: „Man kann einen Fehlschlag haben, aber man muss wieder aufstehen.“

7.30 Uhr: Joker Weghorst ein „Albtraum“ für die Gegner

Am Halbfinaleinzug der Niederländer hatte die Einwechslung von Super-Joker Wout Weghorst gegen die Türkei maßgeblichen Anteil – und seine Teamkollegen wussten das genau. „Er hat auf jeden Fall sehr geholfen“, sagte Verteidiger Nathan Aké: „Es ist ein Alptraum, wenn man gegen ihn spielt. Er ist stark, er ist eine Plage im Strafraum und er kämpft um alles, er rennt allem hinterher. Er ist für uns eine große Bereicherung.“

Ähnlich äußerte sich Offensivstar Cody Gakpo, nachdem Oranje im Viertelfinale im Berliner Olympiastadion auch dank des zur zweiten Halbzeit eingewechselten Weghorst den 0:1-Rückstand noch in ein 2:1 gedreht hatte. „Er ist groß, er ist gut in der Luft, er kämpft um jeden Ball, der in den Strafraum fliegt“, meinte Gakpo: „Ich bin sehr glücklich, dass Wout heute Wout sein konnte.“

Alle Spiele der Heim-EM im Überblick:

Spielplan der EM 2024 mit allen Ergebnissen
EM-Spielplan als PDF zum Ausdrucken

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