Tuesday, July 23, 2024

EM 2024: Englands Presse – „Nicht normal, so schlecht zu spielen und trotzdem zu gewinnen“

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Den Elfmeter-Fluch besiegt, die Kritiker besänftigt – für Englands Nationalmannschaft geht die historische EM-Mission trotz anhaltend dürftiger Leistungen weiter. Ein Spickzettel auf der Trinkflasche von Torhüter Jordan Pickford und ungewohnte Nervenstärke verhalfen beim 5:3 (1:1, 1:1, 0:0) im Elfmeter-Krimi gegen die Schweiz ins EM-Halbfinale. Die Aussicht auf den ersten Finaleinzug bei einem großen Turnier außerhalb Englands versetzte Matchwinner Bukayo Saka in Euphorie: „Diese beiden Spiele können unser Leben verändern. Wir können Geschichte schreiben.“

Anders als beim EM-Showdown vor drei Jahren gegen Italien behielten diesmal alle fünf Schützen im Duell vom Punkt die Nerven. Vor allem bei Saka war das Trauma von 2021 mit einem Schlag vergessen. Sein verschossener Elfmeter vor heimischer Kulisse in Wembley und die anschließende mitunter rassistische Kritik vieler enttäuschter englischer Fans hielten ihn nicht davon ab, erneut Verantwortung zu übernehmen – und eiskalt zu verwandeln.

„Man kann einen Fehlschlag haben, aber man muss wieder aufstehen“, kommentierte der Torschütze zum 1:1 (80. Minute), mit dem er seine erneut wankende Mannschaft vor dem Aus bewahrte und nach dem 0:1 fünf Minuten zuvor durch Breel Embolo in die Verlängerung rettete. Cheftrainer Gareth Southgate schloss den Matchwinner innig in die Arme: „Es ist ein Traum, mit ihm zu arbeiten. Wir freuen uns für alle, aber ganz besonders für ihn.“

Saka bringt England zurück ins Spiel – Sein Treffer zum Ausgleich im Video