Tuesday, July 23, 2024

Mehrere Fouls: Spanische Medien zürnen gegen Kroos und den Schiedsrichter

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Toni Kroos setzte gleich einmal ein Zeichen. Der deutsche Mittelfeldchef ging in der vierten Minute des EM-Viertelfinales gegen Spanien (hier geht es zum Liveticker) resolut zur Sache. Kroos grätschte in Höhe der Mittellinie seinen Gegenspieler Pedri um. Der Spanier blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Schiedsrichter Anthony Taylor entschied zu Recht auf Freistoß, beließ es aber bei einer Verwarnung für Kroos, obwohl das Foul gelbwürdig war.

Pedri wurde auf dem Platz behandelt. Schnell war klar, dass es für den Mittelfeldstar des FC Barcelona nicht weitergehen kann. Pedri wurde in der achten Minute für Dani Olmo ausgewechselt. Noch in der ersten Halbzeit gab der spanische Fußballverband eine erste Diagnose bekannt: Pedri hat sich bei dem Foul von Kroos eine Innenbandzerrung im linken Knie zugezogen.

Zwei Minuten vor der Auswechslung leistete sich Kroos sein zweites klares Foul, als er gegen Nico Williams zu spät kam und dem Außenstürmer auf den Fuß trat. Wieder pfiff Taylor, erneut ließ er die Gelbe Karte stecken. Kroos wurde trotz der beiden klaren Fouls in der Anfangsphase nicht verwarnt. Sehr zum Ärger der Spanier. Kapitän Rodri beschwerte sich beim Schiedsrichter. Aber der Engländer blieb in der kompletten ersten Halbzeit seiner Linie treu und zeigte bei aller Härte nur drei Gelbe Karten.

Kroos sieht in der 67. Minute Gelb

Die spanische Sportzeitung „Marca“ zürnte: „Cucurella war das erste Opfer, Pedri das zweite und Fabián Ruiz das dritte. Nur das letzte Foul endete mit der ersten Gelben Karte des Spiels für Antonio Rüdiger.“ Sollte Deutschland das Halbfinale erreichen, ist der deutsche Abwehrchef gesperrt. „Toni Kroos verletzte Pedri gleich zu Beginn und sah dafür nicht einmal eine Gelbe Karte“, schreibt die Sportzeitung „As“

In der zweiten Halbzeit sieht Kroos Gelb

In der zweiten Halbzeit sieht Kroos Gelb
Quelle: AP/Manu Fernandez

In der 67. Minute sah Kroos dann die Gelbe Karte, als er einen Konter stoppte, indem er Dani Olmo im Mittelfeld umriss. Ein Foul, das er wohl niemals begangen hätte, wenn er bereits verwarnt gewesen wäre. Es wäre mit Sicherheit im Platzverweis gemündet.

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