Tuesday, July 23, 2024

EM 2024: In der Kabine finden Kroos und Kimmich bewegende Worte nach Aus gegen Spanien

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Kurz vor halb zwölf am Samstag war es, als die ersten Autos vom Adidas-Homeground rollten, jenem Ort in Herzogenaurach, der seit Anfang Juni als Quartier für die deutschen Nationalspieler diente. Nun aber machten sie sich auf den Heimweg. Einige Spieler wurden gefahren, einige fuhren selbst.

Sie alle waren noch angefasst ob des Dramas, das sich am Abend im 200 Kilometer entfernten Stuttgart abgespielt hatte. Kurz vor dem Ende der Verlängerung hatte Spanien das 2:1 gegen Deutschland erzielt. Aus war der Traum vom EM-Titel. Noch auf dem Platz flossen bei dem einen oder anderen Spieler Tränen, bei Thomas Müller etwa. Dem Münchner und all seinen Mitspielern war es in den vergangenen Wochen gelungen, eine ganze Nation zu elektrisieren, sie zu begeistern. Die Euphorie, die es gab, hatte es lange Zeit so nicht gegeben.

Kroos nutzte die Gelegenheit

Einen Anteil daran hatte auch Toni Kroos, dessen Karriere am Freitagabend zu Ende gegangen war. Der Mittelfeld-Star hatte es mit seinem Comeback – er war im März nach drei Jahren zurückgekehrt – in der Nationalmannschaft geschafft, dem Team wieder den Halt zu geben, den es lange Zeit nicht hatte. Er lenkte, er dirigierte – er war da, wenn Mitspieler auf dem Platz nicht mehr weiterwussten. Gern hätte er seine ohnehin schon großartige Karriere noch mit dem EM-Sieg gekrönt. Doch es sollte nicht sein.

Adios, Toni – Das bittere Karriereende für Kroos