Tuesday, July 23, 2024

EM 2024: Uefa bestätigt Demiral-Sperre nach Wolfsgruß – Einspruch der Türkei abgelehnt

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Die Uefa hat die Sperre für Merih Demiral nach dessen Wolfsgruß im EM-Achtelfinale gegen Österreich bestätigt. Der türkische Abwehrspieler wird für zwei Spiele gesperrt und fehlt den Türken damit im Viertelfinale gegen die Niederlande (21 Uhr, live im WELT-Ticker). Dies bestätigte der europäische Fußballverband am Freitag. Ein Einspruch des türkischen Fußballverbandes blieb damit erfolglos. Türkische Medien berichteten kurz nach der Verkündung der Strafe, dass der türkische Verband eine Klage beim internationalen Sportgerichtshof Cas einreichen will.

Die Uefa verurteilte Demiral wegen Verstößen gegen die allgemeinen Verhaltensgrundsätze, die Grundregeln des anständigen Verhaltens, für die Nutzung einer Sportveranstaltung für Äußerungen nicht-sportlicher Art und die Verunglimpfung des Fußballsports, hieß es in der Begründung. Der Wolfsgruß drückt in der Regel die Zugehörigkeit oder das Sympathisieren mit der türkischen rechtsextremen Ülkücü-Bewegung und ihrer Ideologie aus. Er gilt als Erkennungszeichen der Grauen Wölfe, die in Deutschland zwar nicht verboten sind, aber vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

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Erdogan-Besuch

Demirals Ehefrau verteidigt ihren Mann nach dessen Wolfsgruß-Geste während der EM dagegen vehement. „Mein Mann ist kein Rassist!“, sagte Heidi Demiral der Schweizer Zeitung „Blick“. Ihr Mann sei „liebenswürdig, offen und tolerant“, ergänzte die 34 Jahre alte Schweizerin, die laut „Blick“ gebürtige Kosovarin ist.

Türkei wirft Deutschland „Fremdenfeindlichkeit“ vor

Bereits am Donnerstag hatte sich Heidi Demiral auf Instagram in der Sache zu Wort gemeldet. „Der Wolf ist das tierische Symbol der Türkei. Er hat nichts mit Rassismus oder Faschismus zu tun“, schrieb sie auf ihrem Account: „Vielfalt ist die Schönheit unserer Familie und die Stärke unserer Geschichte. Toleranz, Freundlichkeit, Liebe und Großzügigkeit sind grundlegende Werte, die wir unseren Kindern beibringen.“

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte den europäischen Fußballverband zuvor aufgefordert, Sanktionen zu prüfen. Ankara nahm Demiral dagegen in Schutz. „Die Reaktion der deutschen Behörden gegenüber Herrn Demiral sind selbst fremdenfeindlich“, erklärte das türkische Außenministerium. Zum Spiel am Samstag wird der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erwartet.

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