Sunday, July 14, 2024

EM 2024: Warum Türkei gegen Österreich heute nicht im Free-TV läuft

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Wer nicht Kunde bei MagentaTV ist, wird das Achtelfinalspiel zwischen der Türkei und Österreich nicht live im Fernsehen verfolgen können. Die Partie heute um 21.00 Uhr in Leipzig ist im Free-TV weder bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF noch bei RTL zu sehen.

MagentaTV darf nämlich ein Achtelfinale exklusiv zeigen. Der kostenpflichtige Streamingdienst wählte die Partie der Türken gegen die Österreicher. Grundlage ist ein komplizierter Kontrakt. Die Telekom hatte sich 2019 die kompletten Medienrechte für die EM gesichert. Anschließend teilte sie in einem umfangreichen Vertragswerk einen großen Teil der EM-Rechte mit ARD/ZDF und erhielt im Gegenzug Sendelizenzen für alle Begegnungen der EM 2020 und alle Partien der WM 2022.

46 der 51 EM-Spiele liefen oder laufen im Free-TV, jeweils 17 bei der ARD und dem ZDF, zwölf Begegnungen bei RTL. MagentaTV behielt Rechte für fünf Spiele exklusiv – darunter ein Achtelfinale. Bei WELT können Sie das Spiel in der Zusammenfassung sehen. Die Video-Highlights aller EM-Spiele finden Sie hier.

Das erste Viertelfinale des Tages zwischen Rumänien und den Niederlanden (18.00 Uhr) zeigt die ARD.

13:44 Uhr: Lehmann nennt Spanier „Jugendmannschaft“

Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann sieht beim deutschen Viertelfinalgegner Spanien zwei spezielle Schwächen. „Sie sind eigentlich von der Qualität her vielleicht sogar einen Tick besser als wir. Aber sie sind in der Körpergröße zu klein und sie sind sehr unerfahren“, sagte er bei WELT.

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Mit Blick auf die Jungstars Lamine Yamal (16) und Nico Williams (21) sagte Lehmann: „Das ist eigentlich eine Jugendmannschaft teilweise, weil sie vorn zwei Stürmer haben, die extrem jung sind.“ Die Furia Roja habe wenig internationale Erfahrung in der Achse, „angefangen vom Torwart über die Innenverteidigung bis nach vorn zu Morata. Die Mannschaft ist in der Körpergröße zu klein“, so Lehmann weiter.

12:31 Uhr: Barcelona will offenbar Nico Williams

Der FC Barcelona verstärkt seine Bemühungen um eine Verpflichtung von Spaniens Jungstar Nico Williams. Es sei das Ziel, den 21 Jahre alten Außenstürmer von Athletic Bilbao diesen Sommer zu holen, schreibt die Zeitung „Mundo Deportivo“. Nach Angaben von „Sport“ sind die Verantwortlichen bei den Katalanen mit Trainer Hansi Flick „ganz verrückt“ danach, Williams unter Vertrag zu nehmen.

Begehrt: Nico Williams

Begehrt: Nico Williams
Quelle: Getty Images/Alex Grimm

Barça hat allerdings große finanzielle Probleme und Williams hatte erst im Dezember in Bilbao bis 2027 unterschrieben. Die Ausstiegsklausel soll bei 60 Millionen Euro liegen. „Ich habe meinen Vertrag bei Athletic erst vor Kurzem verlängert, ich fühle mich dort sehr wohl. Ich bin sehr glücklich“, sagte das Toptalent kürzlich im EM-Quartier der spanischen Fußballer in Donaueschingen: „Es fühlt sich sehr seltsam an, dass Sie mich nach meiner Zukunft fragen.“

11:53 Uhr: Can fehlt beim deutschen Training

Die deutsche Mannschaft hat ohne den Dortmunder Emre Can die aktive Vorbereitung auf das Viertelfinale gegen Spanien begonnen. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler fehlte am Dienstag in Herzogenaurach als einziger Akteur des 26-Mann-Kaders auf dem Trainingsplatz. Der DFB nannte Belastungssteuerung als Grund.

Auch Can dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann damit am Freitag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Stuttgart zur Verfügung stehen. Der Leverkusener Jonathan Tah dürfte nach seiner Gelb-Sperre gegen Dänemark wieder in die Abwehr rücken, auch wenn ihn der Dortmunder Nico Schlotterbeck im Achtelfinale hervorragend ersetzt hatte. Nagelsmann sprach von einer Luxussituation, die er bei der Abwehrbesetzung habe.

11:17: Ronaldo von der BBC verspottet

Cristiano Ronaldo ist nach seinem verschossenen Elfmeter mit anschließendem Weinkrampf in aller Munde. Der Sender BBC Sport untermalt seine Analyse mit einem höhnischen Wortspiel. „Eine Schande“, findet Englands Fußball-Legende John Terry.

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10:41 Uhr: Sloweniens Trainer verlässt die EM mit Stolz

Sloweniens Nationaltrainer Matjaz Kek hat sich nach dem bitteren Achtelfinal-Aus gegen Portugal voller Stolz über seine Mannschaft geäußert. „Wir fühlen uns etwas verbittert, aber auch recht gut auf der anderen Seite. Denn dieses Turnier ist der Start für die Zukunft des slowenischen Fußballs. Viele Dinge sind wahr geworden“, sagte der 62-Jährige: „Wir können stolz auf diese Sportkultur sein. Wir haben die Erwartungen übertroffen. Es ist nicht möglich, noch härter zu kämpfen.“

Die Slowenen hatten am Montagabend nach harter Gegenwehr und mit 0:3 im Elfmeterschießen gegen Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo verloren. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 0:0 gestanden.

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