Tuesday, July 23, 2024

EM-Märchen: Wie Ronaldo den Grundstein für das georgische Wunder legte

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Als Cristiano Ronald 2013 in die georgische Hauptstadt Tiflis kam, war Georgien noch ein anderes Land. Die 3,5 Millionen Einwohner waren gerade dabei, sich von dem Krieg mit Russland erholen. 2008 war der übermächtige Nachbar nach jahrelangen Grenzkonflikten um die Gebiete Südossetien und Abchasien einmarschiert. 130.000 Menschen mussten fliehen, die georgische Fußball-Nationalmannschaft musste ihre Spiele zeitweise im Exil, unter anderem in Deutschland, austragen.

Der Besuch von Ronaldo, der damals gekommen war, um die Fußball-Akademie von Dinamo Tiflis einzuweihen, ist elf Jungen besonders in Erinnerung geblieben: Sie trafen auf ihr großes Idol. Es ist eine der besonderen Geschichten dieser EM, dass diese elf Jungen heute zum Aufgebot der georgischen Nationalmannschaften gehören – zu dem Team, das Portugal am Mittwoch sensationell mit 2:0 (1:0) schlagen und sich so für das Achtelfinale qualifizieren konnte.

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Einer von ihnen war Kvisha Kvaratskhelia, der Star des Teams. Als Elfjähriger hatte er sich damals zusammen mit seinen Freunden um Ronaldo geschart. Das Foto von der Begegnung ging nach dem Spiel in Gelsenkirchen viral. Kvaratskhelia, heute 23, hatte Georgien nach einem unwiderstehlichen Sololauf in Führung gebracht. Nach dem Schlusspfiff tauschte er das Trikot mit Ronaldo. „Wir haben uns schon vor dem Spiel getroffen, er hat mir Erfolg gewünscht“, sagte Kvaratskhelia. „Er ist einer der besten Spieler der Welt, und es ist toll, wenn er vor der Partie mit dir spricht. Das hat uns dabei geholfen, dass wir heute etwas Großes geschafft haben.“

Mit diesem Blitztor leitet Georgiens Superstar die Sensation ein