Tuesday, July 23, 2024

EM 2024, Deutschland – Dänemark: „Hohes Unwetterpotenzial“ bei Achtelfinale

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Abwehrchef Antonio Rüdiger ist zum Start des Abschlusstrainings vor dem Achtelfinale gegen Dänemark auf dem Platz dabei gewesen. Der angeschlagene Innenverteidiger machte am Freitagvormittag in Herzogenaurach das Aufwärmen mit. Nach seiner Zerrung im Oberschenkel waren bei ihm bei den ersten Übungen keine Probleme zu erkennen. Allerdings waren nur die ersten 15 Minuten der Einheit für die Medien einsehbar.

Ob Rüdiger nach seiner beim 1:1 gegen die Schweiz zugezogenen Verletzung am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Dortmund aufläuft, wird sich aber wohl erst am Spieltag entscheiden. Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann muss im Abwehrzentrum schon den nach zwei Gelben Karten gesperrten Jonathan Tah ersetzen. Für den Leverkusener dürfte der Dortmunder Nico Schlotterbeck in die Startformation rücken.

Kai Havertz (l.) und Antonio Rüdiger Freitag im Training

Kai Havertz (l.) und Antonio Rüdiger Freitag im Training
Quelle: dpa/Federico Gambarini

Abgesehen von dem Fragezeichen hinter Rüdiger und dem Ausfall von Tah kann Nagelsmann auch im vierten Turnierspiel personell aus dem Vollen schöpfen. Spannend ist, ob im Angriff womöglich Top-Joker Niclas Füllkrug erstmals von Anfang an spielen darf. Beim Training fiel besonders auch Mittelfeldspieler Robert Andrich mit einer neuen Titan-Haarfarbe auf.

Robert Andrich hat die Haare schön

Robert Andrich hat die Haare schön
Quelle: AFP/TOBIAS SCHWARZ

13:22 Uhr: Schiedsrichter Zwayer pfeift ein Achtelfinale

Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer kommt im Achtelfinale zu seinem dritten Einsatz bei dieser Fußball-EM. Der 43-Jährige werde die Partie von Rumänien gegen die Niederlande am 2. Juni in München leiten, sagte Roberto Rosetti, Schiedsrichterchef der Europäischen Fußball-Union Uefa. Zwayer war zuvor bei den Partien Türkei gegen Portugal (0:3) und Italien gegen Albanien (2:1) zum Einsatz gekommen.

Felix Zwayer spricht mit Portugals Cristiano Ronaldo

Felix Zwayer spricht mit Portugals Cristiano Ronaldo
Quelle: dpa/Bernd Thissen

Zweiter deutscher Schiedsrichter beim Turnier ist Daniel Siebert (40), der bislang die Spiele Georgien gegen Tschechien (1:1) und Slowakei gegen Rumänien (1:1) geleitet hatte. Welche Schiedsrichter beim Turnier nicht mehr zum Einsatz kommen, ließ Rosetti offen.

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Die Unparteiischen, die nicht mehr berücksichtigt werden, hätten keine schlechte Leistung gezeigt, sagte der Italiener, aber andere Schiedsrichter seien eben besser gewesen. Einem Schiedsrichter zu sagen, dass das Turnier vorbei ist, sei „sehr, sehr hart“, sagte der frühere Top-Schiedsrichter.

12:45 Uhr: „Kontroverse Szene“ mit Beier

Uefa-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti hat die Aufregerszene im deutschen Spiel gegen die Schweiz mit dem gehaltenen Maximilian Beier als „kontrovers“ bezeichnet. Der eingewechselte Beier war in der Schlussphase des 1:1 am Sonntag im Strafraum von Gegenspieler Silvan Widmer von hinten klar gehalten worden, Schiedsrichter Daniele Orsato wertete das aber nicht als elfmeterwürdiges Foulspiel. Zu diesem Zeitpunkt führte die Schweiz, der Ausgleich durch Niclas Füllkrug fiel erst in der Nachspielzeit.

Füllkrug erlöst Deutschland gegen die Schweiz