Sunday, July 14, 2024

Rumänien – Slowakei: Wasserschlacht von Frankfurt, statt Schande von Gijon

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Im Vorfeld des Spiels war die Geschichte bemüht worden. Nicht wenige hatten vor dem abschließenden EM-Gruppenspiel Rumäniens gegen Slowakei eine Neuauflage der „Schande von Gijon“ befürchtet. Stand doch vor dem Anpfiff fest, dass beiden Mannschaften ein Unetschieden zum Erreichen des Achtelfinals genügen wurde. Ein Nichtangriffspakt so wie damals bei der WM 1982 als sich Deutschland und Österreich mit 1:0 für die DFB-Elf trennten, ohne Risiko Querpässe über den Platz spielten und dadurch am Ende beide weiterkamen.

Unkenrufe, die sich nicht bestätigten, auch wenn das Ergebnis den Vorwürfen engtsprach: Die Slowakei und Rumänien zogen durch ein 1:1 (1:1) ins Achtelfinale ein. In einem über weite Strecken munteren Spiel brachte der frühere Bundesliga-Profi Ondrej Duda die Slowakei in der 24. Minute in Führung. Für die Rumänen glich Razvan Marin (37.) per Strafstoß nach einer umstrittenen Entscheidung durch den Videoassistenten aus. Die Slowakei und Rumänien zogen damit zum jeweils zweiten Mal in der Geschichte der EM in die K.o.-Phase ein.

Auch die Slowakei feiert: Kapitän Robert Bozenik und sein Team feierten gemeinsam mit den Fans

Auch die Slowakei feiert: Kapitän Robert Bozenik und sein Team feierten gemeinsam mit den Fans
Quelle: AFP/ANGELOS TZORTZINIS

Achtelfinal-Gegner stehen noch nicht fest

Durch das 0:0 im Parallelspiel zwischen Belgien und der Ukraine belegt die Slowakei den dritten Platz in der Gruppe und trifft damit im Achtelfinale auf Spanien oder England. Rumäniens Gegner als Gruppensieger steht ebenfalls erst nach den Partien am Abend in der Gruppe F fest. Slowenien oder die Niederlande kommen infrage.

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Nationalmannschaft

Schon im Vorfeld wollten beide Teams nichts von der Schande 2.0 wissen. „Wir sind Profis. Wir wissen, dass ein Unentschieden uns helfen könnte, weiterzukommen. Das bedeutet aber gar nichts“, sagte Slowakei-Trainer Francesco Calzona. Und Rumäniens Coach Edward Iordanescu erklärte: „Wir werden spielen, um weiterzukommen und wollen diese Gruppe auf Platz eins beenden. Dann hat man einen gewissen Vorteil, was die Erholungstage und den Gegner anbelangt.“

So feiern Rumänien und die Slowakei ihre Achtelfinaleinzüge