Tuesday, July 23, 2024

EM 2024: Rückkehr zum FC Bayern? „Schauen wir mal, was kommt“, sagt Lahm

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Philipp Lahm ist der Turnierdirektor dieser Fußball-Europameisterschaft. Mit der Bahn reist der 40-Jährige durchs Land von Spiel zu Spiel. Wir begleiteten ihn.

Frage: Herr Lahm, Ihr EM-Motto könnte auch heißen: „Mit Zug zum Tor!“ Sie fahren als Turnierdirektor mit der Bahn von Stadt zu Stadt. DFB-Stürmer Niclas Füllkrug erzählte von einer Fahrt zum Treffpunkt, bei der er von Schülern einer Abi-Fahrt erkannt wurde und ein Frage-und-Antwort-Spiel mitmachte. Was war die schönste Begegnung, die Sie bisher im Zug hatten?

Philipp Lahm: Ich muss vorwegsagen: Ich reise immer ein wenig – sagen wir mal – getarnt. Käppi ins Gesicht gezogen, hinten drauf meinen Uefa-Euro-Rucksack. So werde ich schon mal für einen Volunteer gehalten und wurde sogar einmal nach dem Weg gefragt (lacht). Am schönsten ist es für mich, wenn ich inkognito einfach nur die Fans in den vielen verschiedenen Trikots beobachten und mit lauschen kann, was sie über unsere EM erzählen. Da spitze ich natürlich die Ohren, wie die Lage so ist.

Frage: Und wie sehen die Fans die ­Lage?

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Lahm: Seit dem Startschuss ist die Begeisterung da, die wir uns alle erhofft haben. Wir präsentieren uns auf der einen Seite als gute Gastgeber, aber wir haben auf der anderen auch wahnsinnig tolle Gäste. Ich bin beeindruckt, wie viele Fans von jeder Nation zu uns gereist sind. Ob das die Georgier, Rumänen, Ukrainer, Polen oder Niederländer sind – das habe ich so noch nie erlebt.

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