Tuesday, July 23, 2024

EM 2024: Milliardär verspricht georgischem Sensationsteam Millionenprämie

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Nach dem Sieg der georgischen Nationalmannschaft gegen Portugal hat der Milliardär Bidsina Iwanischwili dem Team eine Prämie von 30 Millionen Lari (rund 10 Millionen Euro) versprochen. Das teilte der reichste Mann des Landes, der Ehrenvorsitzender der Regierungspartei Georgischer Traum ist, am Donnerstag in der georgischen Hauptstadt Tiflis mit. Iwanischwili, der als mächtiger Strippenzieher der Schwarzmeer-Republik im Südkaukasus gilt, hat der Mannschaft weitere 30 Millionen Lari in Aussicht gestellt, sollte das Team auch gegen Spanien im Achtelfinale gewinnen. Iwanischwili dankte den Spielern, den Trainern und den Fans für „diesen historischen und erstaunlichen Sieg“. Georgien hatte durch das 2:0 gegen Portugal bei seiner ersten EM-Teilnahme direkt das Achtelfinale erreicht.

Politische Kommentatoren meinten, dass Iwanischwili vor der Parlamentswahl im Oktober versuchen könnte, den EM-Erfolg der Nationalmannschaft politisch für seine regierende Partei zu nutzen. Allerdings hatten die Fußballer am Mittwochabend Songs der proeuropäischen Protestbewegung gesungen. Das in die EU strebende Land ist politisch hin- und hergerissen zwischen den prowestlichen Kräften und konservativen Parteien und Gruppen, die auf nationale Interessen und wirtschaftliche Beziehungen auch zum großen Nachbarn Russland setzen. Die EU hatte zuletzt den politischen Kurs der Regierung in Georgien offen kritisiert und davor gewarnt, dass das Land seinen Status als Beitrittskandidat gefährden könne. Iwanischwili und seine Regierungspartei verbaten sich daraufhin jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes.

13:43 Uhr: Rüdigers Einsatz entscheidet sich kurzfristig

Ein Einsatz von Antonio Rüdiger im EM-Achtelfinale gegen Dänemark wird sich erst „kurz vor dem Spiel“ am Samstagabend in Dortmund entscheiden. Wie der DFB am Donnerstag nach dem Geheimtraining der Fußball-Nationalmannschaft in Herzogenaurach mitteilte, befindet sich der Abwehrchef wegen seiner Oberschenkelzerrung weiterhin im „Aufbautraining“.

Rüdiger werde von den DFB-Medizinern mehrfach täglich behandelt. An der Übungseinheit der Mannschaft auf dem Gelände in Herzogenaurach konnte der 31-Jährige am Donnerstag noch nicht auf dem Platz teilnehmen. Der Innenverteidiger von Real Madrid habe aber „den nächsten Schritt“ zur Genesung gemacht, hieß es.

13:02: Flitzer springt vom Dach nur haarscharf an Ronaldo vorbei

Nach dem Schlusspfiff zwischen Portugal und Georgien kommt es in der Schalke-Arena zu einer unglaublichen Aktion. Ein Flitzer überwindet den Sicherheitsring und erklimmt das Dach des Katakombeneingangs. Nur dank der Umsicht der Ordner kommt Ronaldo unversehrt davon.

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Irre Szene

12:13: Zu viel „schwarz-weiß“, kritisiert Toni Kroos

Toni Kroos hat eine aus seiner Sicht häufig zu extreme Berichterstattung rund um die deutsche Nationalmannschaft bemängelt. „Es ist sehr oft schwarz-weiß“, sagte der Weltmeister von 2014 im gemeinsamen Podcast mit seinem Bruder Felix „Einfach mal Luppen“ nach der Vorrunde bei der Heim-EM. Es würden Fallhöhen eingebaut, aber dann würde es wieder so gedreht, „dass es möglich ist, beim nächsten Mal schon Europameister zu sein“.

„Vor Dänen brauchen wir uns nicht zu fürchten“