Tuesday, July 23, 2024

Schlotterbeck, Raum und Beier sollen die Wende gegen die Schweiz bringen – EM 2024

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Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der EM dank Niclas Füllkrug die erste Niederlage abgewendet und den Gruppensieg gerettet. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann spielte am Sonntagabend in Frankfurt nach Rückstand noch 1:1 (0:1) gegen die Schweiz und beendet die Vorrunde damit als Erster mit sieben Punkten. Die Schweizer sind mit fünf Punkten Zweiter. Vor 47.000 Zuschauern konterte Joker Füllkrug (90.+2 Minute) ganz spät den Führungstreffer von Dan Ndoye. Ein Tor von Robert Andrich (17.) war zuvor via Videobeweis aberkannt worden.

Deutschland bestreitet sein Achtelfinale damit am Samstag (21.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) in Dortmund. Mögliche Gegner sind England, Dänemark, Slowenien und Serbien. Die Entscheidung über den Widersacher in der ersten K.o.-Runde fällt am Dienstagabend (21.00 Uhr) beim Vorrundenfinale der Gruppe C. Dafür muss sich das DFB-Team aber steigern, wie das Duell gegen die Schweiz gezeigt hat. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.

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Gegen Schottland

Manuel Neuer: Der Torhüter ist seit Sonntag neuer deutscher EM-Rekordspieler. Der 38-Jährige, der als solcher Bastian Schweinsteiger ablöste, bestritt gegen die Schweiz seine 18. Partie bei einer EM. Zugleich überholte Neuer den Italiener Gianluigi Buffon und ist jetzt alleiniger Rekordtorhüter bei Europameisterschaften. Der Münchner war anfangs beschäftigungslos. Als die Schweizer dann erstmals gefährlich vor sein Tor kamen, war er machtlos gegen den Schuss von Ndoye zum 0:1 (30.). Neuer musste im Anschluss kaum eingreifen, wenn es was zu halten gab, war er da. Starke Parade beim Schuss von Xhaka kurz vor Schluss. Note 3

Rüdiger droht für das Achtelfinale auszufallen

Joshua Kimmich: Der Rechtsverteidiger war engagiert, aber er sah beim Klärungsversuch gegen Rieder vor dem Führungstreffer der Schweizer unglücklich aus, als ihm der Ball im Rücken wegsprang. Er hatte vor der Pause mit hundert Prozent die beste Zweikampfquote im deutschen Team. Nach dem Seitenwechsel war Kimmich bemüht, für Druck über rechts zu sorgen, doch er agierte oftmals nicht genau und konzentriert genug, das war nicht zwingend. Note 4

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Antonio Rüdiger: Der Innenverteidiger spielte längst nicht so souverän, wie man das von ihm gewohnt ist. Nur eine Minute nach dem 0:1 verlor er ein Laufduell gegen Torschütze Ndoye, dessen Schuss knapp am Tor vorbeizischte. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel vergab der Defensivstar von Real Madrid eine gute Chance zum Ausgleich, als er freistehend nach Kroos-Flanke vorbeiköpfte. Er wirkte insgesamt nicht so sicher wie gewohnt, ein ums andere Mal versprang ihm gar der Ball. Am Ende hatte er Glück, dass beim vermeintlichen 0:2 durch Vargas auf Abseits entschieden wurde. Weiterer Wermutstropfen: Er könnte das Achtelfinale verpassen. Es besteht der Verdacht einer Oberschenkelverletzung. Note 4

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Fitness und Ernährung

Jonathan Tah: Der Leverkusener wird im Achtelfinale fehlen: Nach einem Foul an Embolo (37.) sah er seine zweite Gelbe Karte im Turnier, weshalb er beim Spiel am Samstag in Dortmund zuschauen muss. Ähnlich wie Rüdiger war er dieses Mal nicht so präsent. Nach dem Seitenwechsel lief er Gefahr, Gelb-Rot zu kassieren, sodass ihn der Bundestrainer in der 61. Minute vorzeitig vom Spielfeld nahm. Hätte wegen seiner drohenden Sperre deutlich cleverer agieren müssen. Note 5

Maximilian Mittelstädt: Der Stuttgarter war in der Anfangsphase einer der engagiertesten Spieler im deutschen Team. Da die Schweizer das Zentrum dichtgemacht hatten, ging viel über die Außen – auch über links. So bemüht der 27-Jährige aber auch ist, es fehlt ihm am Ende zu oft an der nötigen Präzision. Mehrfach verfehlten Flanken den Mitspieler. Die Fehlerkette riss nach der Pause nicht ab, da unterschätzte er auch einige Bälle. In der 61. erlöste ihn der Bundestrainer und brachte Raum für ihn. Note 5

Robert Andrich: Pech für den defensiven Mittelfeldspieler, dass ihm sein vermeintlich erstes Tor im achten Länderspiel aberkannt wurde. Nach einem VAR-Check wurde ein Foul von Musiala an Aebischer vor Andrichs Schuss geahndet. Der Leverkusener, vorbelastet mit einer Gelben Karte, spielte dieses Mal sehr weit zurückgezogen, teils reihte er sich in die Viererkette zwischen den Innenverteidigern ein. Insgesamt ein nicht so energischer Auftritt, wie man das sonst von ihm kennt. Note 4

Toni Kroos: Er schaffte es in seinem dritten EM-Spiel nicht vollends, der deutschen Mannschaft den Halt zu geben, den es brauchte. Er hatte zwar wieder die meisten Ballkontakte (allein 64 in den ersten 45 Minuten), doch gegen die Schweiz fand nicht jeder Ball seinen Adressaten. Da die Schweizer die Mitte gut verteidigten, musste Kroos oft auf die Außen spielen. In der 55. Minute vergab er eine gute Schusschance zum 1:1. Note 4

Jamal Musiala: Note 1 gegen Schottland, Note 1 gegen Ungarn – und auch gegen die Schweiz begann er wieder furios. Auf den Rängen gab es ein Raunen, als der Münchner in der zweiten Minute Freuler wie eine Fahnenstange umkurvte und aufs Schweizer Tor zulief. Seinen Steckpass auf Gündogan fing Schär aber noch ab. Der Münchner war wieder einer der Auffälligsten in der deutschen Elf, legte allein vor der Pause vier Torschüsse auf. Hatte aber den Ballverlust vor dem 0:1. Note 3

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Ilkay Gündogan: In seinem 80. Länderspiel erneut ein guter Auftritt, wenn auch nicht so glanzvoll, wie in den ersten beiden Spielen bei dieser EM. Aber Gündogan spielte mit großem Einsatz, dirigierte in der Offensive viel. Aber auch sein Spiel war längst nicht so wirkungsvoll, obwohl er seine Mitspieler immer wieder antrieb, auch in Pressingsituationen. In der Endphase spielte er nach der Auswechslung von Andrich deutlich defensiver. Note 3

Florian Wirtz: Nach seinem tollen Auftaktspiel gegen Schottland hatte er schon gegen Ungarn nicht mehr so auffällig gespielt. Auch gegen die Schweiz blieb der Jungstar von Bayer Leverkusen hinter den Erwartungen zurück. Vor der Pause war der 21-Jährige an keiner Abschlussaktion beteiligt. Er steigerte sich nach dem Seitenwechsel zwar ein wenig, doch insgesamt lief das Spiel an ihm vorbei. Note 5

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Kai Havertz: Der Stürmer vom FC Arsenal hatte drei Torschüsse vor der Pause – und damit die meisten in der deutschen Auswahl. Havertz hatte es schwer gegen sehr massiv verteidigende Schweizer, weshalb er sich aus dem Zentrum nach rechts fallen ließ. Er setzte immer wieder seinen Körper gut ein, doch er hatte das Pech, dass er kaum in Szene gesetzt wurde. In der 68. köpfte er knapp über die Latte. Insgesamt ein sehr glückloser Auftritt. Note: 4

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Nico Schlotterbeck (61. für Tah): ohne Note

David Raum (61. für Mittelstädt): ohne Note

Maximilian Beier (65. für Andrich): ohne Note

Leroy Sane (76.für Wirtz): ohne Note

Niclas Füllkrug (76. Musiala): ohne Note

Alle Spiele der Heim-EM im Überblick:

Spielplan der EM 2024 mit allen Ergebnissen
EM-Spielplan als PDF zum Ausdrucken

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