Monday, July 15, 2024

Krim: Vier Tote bei ATACMS-Angriff auf Krim – Russland sieht „Washington“ verantwortlich

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In der Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind bei einem Raketenangriff nach offiziellen Angaben vier Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder.

Sie sollen von herabfallenden Trümmerteilen erschlagen worden sein, als ukrainische Raketen über der Stadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim abgefangen worden seien, sagte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew. Laut dem Gouverneur wurden zudem 151 Menschen verletzt, 82 seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Zahlen der Todesopfer wurde in der Nacht zum Montag nach unten korrigiert. Zuerst hieß es, fünf Menschen seien getötet worden, darunter drei Kinder.

„Die Verantwortung für den vorsätzlichen Raketenangriff auf Zivilisten in Sewastopol liegt in erster Linie bei Washington, das die Waffen an die Ukraine geliefert hat“, teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Kiew habe bei seinem Beschuss auf die Schwarzmeerstadt ATACMS-Raketen aus US-Produktion eingesetzt.

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Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte, habe die Ukraine fünf Raketen des Typs ATACMS abgefeuert. Vier davon seien abgefangen worden. „Eine weitere Rakete ist beeinflusst von den Aktionen der Flugabwehr von ihrem Kurs abgekommen und ist über dem Gebiet der Stadt explodiert.“

Viele der Opfer sollen sich am Strand Utschkujewka im Norden von Sewastopol aufgehalten haben, als die Raketentrümmer heruntergingen. Zudem gibt es Bilder von einem brennenden Privathaus in dem Stadtteil. Alle medizinischen Einrichtungen seien mobilisiert worden, um die Verletzten zu versorgen, schrieb der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswosschajew.

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Die Flugdaten für die eingesetzten ATACMS-Raketen würden „von US-Spezialisten auf der Grundlage von Daten der US-Satellitenaufklärung“ eingegeben, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. „Solche Aktionen werden nicht unbeantwortet bleiben“, hieß es weiter. Das russische Ermittlungskomitee teilte mit, es habe eine Untersuchung wegen eines „Terrorakts“ eingeleitet.

Russland drohte den USA anschließend mit Konsequenzen. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow bezeichnete den Angriff als „absolut barbarisch“ und erklärte, dies werde Folgen haben. „Welche genau – das wird die Zeit zeigen.“ Russland werde auf die US-Beteiligung an diesem Angriff reagieren. Peskow verwies auf die russische Drohung, Raketen in Schlagdistanz zu den USA und ihren europäischen Verbündeten zu stationieren.

Weder die USA noch die Ukraine äußerten sich zunächst zu dem Raketenangriff auf Sewastopol.

Sewastopol ist der Haupthafen der russischen Schwarzmeerflotte. Zudem befindet sich im Stadtgebiet der Militärflugplatz Belbek. Sowohl Flotte als auch den Flughafen nutzt Russland intensiv bei seiner Kriegsführung gegen die Ukraine. Daher greift die Ukraine regelmäßig beide Objekte an.

Derweil sind bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw nach Angaben des Gouverneurs der gleichnamigen Region ein Mensch getötet und zehn weitere verletzt worden. Es habe Angriffe auf die zivile Infrastruktur gegeben, schreibt Oleh Synehubow auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram. Offenbar seien Gleitbomben eingesetzt worden. Unter den Opfern seien auch zwei Teenager.

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