Monday, July 15, 2024

Nahost-Konflikt: Kritik in Israel an „taktischer Pause“ entlang humanitärer Route in Gaza

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Eine vom Militär erklärte „taktische Pause“ bei Kämpfen entlang einer Route für humanitäre Hilfsgüter im Gaza-Streifen ist in Israel auf Kritik rechtsextremer Politiker gestoßen.

Polizeiminister Itamar Ben-Gvir schrieb am Sonntag auf X, wer diese Entscheidung getroffen habe, „während unsere besten Soldaten im Kampf fallen“, sei „ein Narr und Dummkopf, der nicht auf seinem Posten bleiben darf“. Finanzminister Bezalel Smotrich schrieb: „Die humanitäre Hilfe, die weiter an die Hamas gelangt, belässt sie an der Macht und droht, unsere Erfolge im Krieg zunichtezumachen.“

Die täglich mehrstündige „taktische Pause“ hatte das Militär am Sonntagmorgen über die Plattformen X und Telegram mitgeteilt. Die Unterbrechung gelte bis auf Weiteres jeweils für die Zeit von 8 bis 19 Uhr.

Die örtlich begrenzte Pause solle die Auslieferung einer größeren Menge an Hilfsgütern ermöglichen, erklärte die Armee. Sie betreffe den Weg, der vom Grenzübergang Kerem Schalom bis zur Salah-al-Din-Straße und dann weiter in den Norden führe.

Die Entscheidung sei infolge von Beratungen mit den Vereinten Nationen und anderen Organisationen getroffen worden, hieß es weiter.

Tausende haben nicht genug Trinkwasser und Essen

Die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet ist angespannt, Hilfsorganisationen weisen seit Monaten auf einen Mangel an Lebensmitteln und anderen wichtigen Waren hin. Tausende Menschen haben nicht genug Trinkwasser und Essen, zahlreiche Kinder leiden an akuter Mangelernährung.

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Israelische Soldaten in der Nähe des Gaza-Streifens

Krieg gegen Hamas

Der Gaza-Krieg war durch den Großangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden, bei dem islamistische Kämpfer laut israelischen Angaben 1194 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt hatten.

Als Reaktion geht Israel seither massiv militärisch im Gaza-Streifen vor. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, wurden dabei bislang mehr als 37.290 Menschen getötet.

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