Tuesday, June 25, 2024

Johnny Depp als Teufel: Wie der Satan wirklich aussieht

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Für jede Generation sieht der Teufel anders aus. Die Generation 70 denkt an Gustaf Gründgens als Mephisto. Die 60-plus-jährigen, die in den Achtzigern schon alt genug waren, um „Angel Heart“ im Kino sehen zu dürfen, stellen sich den Satan vor wie Robert De Niro. Und weil Al Pacino immer so ähnliche Rollen spielt wie De Niro, lockte er 1997 als „Advokat des Teufels“ einen sehr jungen Keanu Reeves auf den Pfad des Bösen.

Das Teufelsbild jüngerer Menschen ist wohl eher geprägt von Satan, der in „South Park“ lange Zeit ein toxisches Sexverhältnis mit Saddam Hussein unterhielt, obwohl er mit einem verständnisvollen Softie verpartnert war. Oder man imaginiert den Gottseibeiuns wie Tom Ellis in „Lucifer“ und findet ihn scharf. Eine Bekannte wurde in einem Hostel-Mehrbettzimmer mal Zeugin, wie eine Frau Hand an sich legte, nachdem sie die Serie angeschaut hatte.

Solche Reaktionen wird Johnny Depp als Teufel wohl nicht mehr auslösen. Dafür ist der einstige Schwarm mehrerer Generationen mittlerweile zu sehr von Rock ’n’ Roll Lifestyle gezeichnet und im Stadium des melancholischen älteren Herren angekommen. Depp wird Satan im nächsten Film von Terry Gilliam spielen. Der Film heißt „The Carnival at the End of Days“, und Gott in Gestalt von Jeff Bridges will darin die Menschheit vernichten. Wer könnte es ihm übelnehmen? Allerdings fürchtet Satan, sich ohne die Menschen in der Hölle zu langweilen, und will deshalb Gottes Zerstörungsplan aufhalten.

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Meinung Starwashing

Sollten die Dreharbeiten tatsächlich im Januar 2025 beginnen – dessen kann man sich bei einem 83 Jahre alten Filmregisseur mit einer Geschichte gescheiterter Projekte nicht sicher sein –, wäre es auch eine Art Wiedergutmachung. Denn Depp sollte ursprünglich in Gilliams „Don Quichote“-Film den Sancho Panza spielen.

Wie auch immer: Es werden wieder Falschnachrichten über das Aussehen des Teufels produziert. Denn in Wirklichkeit sieht der Teufel nicht aus wie ein Hollywood-Star, sondern so wie auf Dürers berühmtem Stich „Ritter, Tod und Teufel“. Die Einzigen, die heute der Realität nahe kommen sind Metal-Bands mit ihren Plattencovern.

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