Saturday, June 22, 2024

AfD bei Europawahl: Ostdeutschland wird blau – BSW vor SPD

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Für die AfD deutet sich ein Sieg bei der Europawahl in allen fünf ostdeutschen Bundesländern an. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wurde die Partei laut Zwischen- und vorläufigen Ergebnissen stärkste Kraft. Für Brandenburg scheint sich das so nun bestätigt zu haben.

Auch auf den weiteren Plätzen zeigt sich jeweils ein ähnliches Bild: Die CDU, die in Sachsen und Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten stellt, folgt auf Platz zwei, das neu gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreichte mit jeweils rund 15 Prozent aus dem Stand den dritten Platz. Die SPD – in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Regierungspartei – liegt zum Teil abgeschlagen dahinter.

In Sachsen und Thüringen wird am 1. September, in Brandenburg am 22. September ein neuer Landtag gewählt. In den erstgenannten Bundesländern sowie in Sachsen-Anhalt wird die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und vom Verfassungsschutz beobachtet.

Quelle: Infografik WELT

Bereits bei der Bundestagswahl 2021 war die AfD in Sachsen und Thüringen stärkste Kraft. In Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern war es die SPD.

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Die Ergebnisse in den Bundesländern im Einzelnen:

Sachsen

In Sachsen folgt nach der AfD mit 36,6 Prozent die CDU mit 23,5 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erreicht bei seiner ersten Wahlteilnahme 13,3 Prozent. Es folgen SPD (5,8), Linke (3,6), Grüne (3,1) und Freie Wähler (2,8). Allerdings stehen noch Ergebnisse aus Stimmbezirken in Leipzig, Dresden und Chemnitz aus.

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Thüringen

Mit 30,7 Prozent liegt die AfD nach Auszählung aller Stimmen auch in Thüringen über der 30-Prozent-Marke. Die CDU ist mit 23,2 zweitstärkste Kraft. Das BSW ist mit 15,0 Prozent stärker als die SPD mit 8,2 Prozent und die Linke, die mit Bodo Ramelow den Ministerpräsidenten stellt, mit 5,7 Prozent. Die Grünen folgen mit 4,2 Prozent, die FDP und die Satire-Partei „Die Partei“ mit 2,0 Prozent.

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Brandenburg

Die AfD hat zum zweiten Mal nach 2019 die Europawahl in Brandenburg gewonnen und dabei deutliche Zugewinne erzielt. Sie erreichte nach Auszählung aller Stimmbezirke am Sonntag 27,5 Prozent. Dahinter lagen nach Angaben der Landeswahlleitung die CDU (18,4 Prozent), das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 13,8 Prozent und auf Platz vier die SPD (13,3 Prozent). Die Grünen fuhren ein Ergebnis von 6,0 Prozent ein und die FDP erreichte 3,2 Prozent. Amtlich ist das Ergebnis noch nicht.

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt sind rund 2500 von 2579 Wahlbezirken ausgezählt. Nach aktuellem Stand erhält die AfD 30,8 Prozent, gefolgt von der Regierungspartei CDU mit 22,5 Prozent. Auch dort steht das BSW mit 14,7 Prozent an dritter Stelle. Es folgen SPD (8,6), Linke (4,8), Grüne (4,0) und FDP (2,5).

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Zweitstärkste Kraft

Mecklenburg-Vorpommern

An der Ostsee erreichte die AfD 29,9 Prozent, die CDU 20,9 Prozent. Das BSW erzielte in Mecklenburg-Vorpommern mit 15,8 Prozent in allen ostdeutschen Bundesländern sein bestes Ergebnis. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erhielt 10,2 Prozent, ihr Koalitionspartner Die Linke 4,8 Prozent. Die Grünen stehen bei 4,6 Prozent, die FDP bei 2,5 Prozent.

Baden-Württemberg

Die CDU hat die Europawahl in Baden-Württemberg klar gewonnen, die Grünen sind deutlich abgestürzt. Die Christdemokraten kamen auf 32,0 Prozent der Stimmen. Die Grünen erzielten nur noch 13,8 Prozent und rutschten auf Platz drei. Die AfD ist mit 14,7 Prozent zweitstärkste Kraft. Die SPD erreichte im Land 11,6 Prozent, die FDP 6,8 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kam aus dem Stand auf 4,5 Prozent.

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