Wednesday, June 19, 2024

Champions-League-Finale: Der Traum ist aus – Dortmund verliert gegen Real Madrid

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Real Madrid macht das, was Real Madrid eben macht. Die Königlichen gewinnen das Champions-League-Finale gegen den BVB 2:0 (0:0). Der Sieg ist äußerst schmeichelhaft, Dortmund ist im Endspiel der Königsklasse das bessere Team mit den klareren Chancen. Aber Real hat das Sieger-Gen und nutzt seine wenigen Chancen zum Sieg. Es ist der 15. europäische Titel der Landesmeister für Madrid.

Von den vergangenen acht Endspielen in der Champions League hat Real nun acht gewonnen. Toni Kroos gab die Vorlage zum entscheidenden Tor und feierte in seinem letzten Spiel im Madrid-Trikot seinen sechsten Champions-League-Triumph. Dem BVB bleibt der schwache Trost, als krasser Außenseiter über lange Zeit das Spiel bestimmt zu haben.

„Im Moment ist man einfach nur enttäuscht“, sagte Torwart Gregor Kobel im ZDF. „Wir haben unsere Chancen gehabt, klar, müssen wir da mehr draus machen. Am Ende schlagen sie dann zu.“

Als das Spiel begann, war es auch schon wieder unterbrochen. Vier Flitzer rannten über den Platz und sorgten nach 30 Sekunden für eine längere Unterbrechung. Offenbar eine konzertierte Aktion, die aber bald beendet war.

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Dortmund – Real Madrid

Das Team von Edin Terzic startete mutig und übernahm im Mittelfeld sofort das Kommando. Der BVB gewann die entscheidenden Zweikämpfe und schaltete dann überfallartig um. Daraus resultierten allerbeste Chancen, die die Borussia aber fahrlässig ausließ. In der 21. Minute hatte Karim Adeyemi die sichere Führung auf dem Fuß. Mats Hummels schickte den Stürmer mit einem Traumpass auf die Reise. Adeyemi tauchte frei vor Real-Torwart Thibault Courtois auf und zögerte dann aber zu lange. Statt den Ball an ihm vorbeizuschieben, wollte Adeyemi den Torwart ausdribbeln. Er vertändelte sich bei der Aktion.

Füllkrug an den Innenpfosten

Nur zwei Minuten später hatte Sturmkollege Niclas Füllkrug das 1:0 auf dem Fuß. Der Stürmer spritzte in einen Steilpass, sein Schuss trudelte an den Innenpfosten und von da aus zurück in den Strafraum. Kurz darauf sprintete Adeyemi seinem Gegenspieler Daniel Carvajal davon, Courtois konnte seinen Schuss von halblinks nur mit Mühe entschärfen.

Entscheidende Zentimeter: Füllkrug an den Pfosten

Entscheidende Zentimeter: Füllkrug an den Pfosten
Quelle: Getty Images/Ryan Pierse

Und Real? Die Königlichen waren überrascht von der BVB-Überfalltaktik. Vinicius Junior setzte zehn Minuten vor der Pause zu einem Frustfoul an und grätschte Dortmunds Torwart Gregor Kobel in dessen Fünfmeterraum um. Es war die auffälligste Szene der Spanier in der kompletten ersten Halbzeit. Der BVB dominierte das Spiel weiter, aber scheiterte bis zur Pause immer wieder an Courtois.

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Auch nach der Pause bot sich den Fans im Wembley-Stadion dasselbe Bild. Dortmund war die gefährlichere Mannschaft, Real spielte erstaunlich passiv und abwartend. Gefährlich wurden die Königlichen nur, als BVB-Torwart Gregor Kobel in der 49. Minute einen Freistoß von Toni Kroos, der gegen den BVB sein letztes Spiel im Real-Trikot machte, aus dem Winkel kratzte.

Kroos bereitet das erste Tor vor

Beim nächsten Standard von Kroos war Madrid dann erfolgreich. Der Nationalspieler schlug eine Ecke perfekt auf den kurzen Pfosten. Dort stiegt Carvajal am höchsten und verlängerte den Ball mit dem Kopf ins lange Eck zur schmeichelhaften Führung für Real (74).

Dortmunds Genickbruch: Carvajal erzielt das 1:0

Dortmunds Genickbruch: Carvajal erzielt das 1:0
Quelle: AP/Alastair Grant

Der BVB war geschockt und konnte sich von dem Nackenschlag nicht erholen. Vinicius Junior nutzte einen katastrophalen Fehlpass von Ian Maatsen zur Entscheidung. Der Brasilianer drosch den Ball zum 2:0 ins Dortmunder Tor (83.).

Wer gegen diese Mannschaft seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft. Denn dann macht Real Madrid das, was Real Madrid eben so macht.

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