Sunday, June 16, 2024

Nahost-Konflikt: Großangriff der USA und Großbritannien auf Ziele der Huthi-Rebellen im Jemen

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Die USA und Großbritannien haben am Donnerstag Ziele der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Unter anderem seien Kampfflugzeuge vom Flugzeugträger „Dwight D. Eisenhower“ aufgestiegen und hätten unterirdische Anlagen, Raketenwerfer, Kommando- und Kontrollstellen, ein Huthi-Schiff und andere Einrichtungen attackiert, teilten drei US-Vertreter mit.

Außerdem seien acht unbemannte Luftfahrzeuge in den von den Huthi kontrollierten Gebieten des Jemen getroffen worden, die eine Gefahr für die US-Streitkräfte und die Koalitionstruppen darstellten.

Nach Angaben von Augenzeugen und lokalen Medien wurden Ziele in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa und der Hafenstadt Hodeida getroffen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP hörten in beiden Städten schwere Explosionen.

Der von den Huthis kontrollierte Sender al-Masira berichtete, die Luftangriffe hätten auch Telekommunikationseinrichtungen in der Stadt Tais getroffen. Der Sender meldete „mehrere“ Tote und Verletzte, was zunächst nicht unabhängig überprüft werden konnte.

Das Verteidigungsministerium in London teilte mit, britische Flugzeuge hätten gemeinsam mit US-Kräften einen Einsatz gegen militärische Einrichtungen der Huthis geführt, „um deren Fähigkeit einzuschränken, ihre Attacken auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer und im Golf von Aden fortzusetzen“.

Die Quellen nannten den Angriff eine Reaktion auf zunehmende Attacken der vom Iran unterstützten Huthi auf Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden. Die Angriffe erfolgten einen Tag nachdem eine US-Drohne vom Typ MQ-9 Reaper im Jemen abgestürzt ist.

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Die Huthi veröffentlichten Aufnahmen, die zeigen sollen, dass die Drohne mit einer Boden-Luft-Rakete in der jemenitischen Provinz Marib ins Visier genommen wurde. Es wäre der dritte derartige Abschuss allein im Mai.

Das US-Militär räumte noch am Mittwoch den Abschuss der Drohne ein, die pro Stück 30 Millionen Dollar kostet. Es handelt sich damit wohl um den dritten bekannten Abschuss einer Reaper-Drohne in diesem Monat.

Die Huthi haben in den vergangenen Monaten ihre Angriffe auf Handelsschiffe verstärkt, nach eigenen Angaben, um die militant-islamistische Palästinenserorganisation Hamas im Krieg gegen Israel zu unterstützen.

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Erst Anfang dieser Woche wurde ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrendes Schiff im Roten Meer durch Raketenangriffe beschädigt. Zu den Angriffen bekannte sich niemand, doch fiel der Verdacht auf die Huthi. Das mit Getreide beladene Schiff war auf dem Weg den iranischen Hafen Bandar Chomeini anzulaufen.

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Nach US-Angaben haben die Rebellen seit November mehr als 50 Angriffe verübt, ein Schiff gekapert und ein weiteres versenkt. Der Schiffsverkehr in der Region ist aufgrund der Bedrohung zurückgegangen.

Die USA haben eine Koalition zum Schutz der Handelsschifffahrt gegründet und jetzt zum fünften Mal gemeinsam mit Großbritannien Huthi-Ziele attackiert.

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