Saturday, June 22, 2024

Champions-League-Finale: So können Sie das Duell BVB gegen Real Madrid live sehen

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Am Samstag steigt im Londoner Wembleystadion das größte und wichtigste Spiel auf Klubebene weltweit – das Finale der europäischen Champions League. Erstmals seit Bayern Münchens Triumph vor vier Jahren gibt es wieder deutsche Beteiligung. Borussia Dortmund kehrt nach elf Jahren wieder an den Ort zurück, wo der Bundesligist bei seiner bislang letzten Finalteilnahme gegen die Bayern (1:2) verlor. Gegen Real Madrid ist der BVB Außenseiter.

Für alle frei empfangbar zu sehen ist das Spiel am Samstag (21.00 Uhr) im ZDF. Die Vorberichterstattung startet um 19.25 Uhr. Jochen Breyer moderiert, Oliver Schmidt kommentiert. Als Experten sind die 2014er-Weltmeister Per Mertesacker und Christoph Kramer im Einsatz. Zudem streamt der gebührenpflichtige Internet-Sender DAZN die Partie und startet um 20.15 Uhr mit der Vorberichterstattung. Jan Platte ist der Kommentator und Laura Wontorra die Moderatorin. Als Experte ist Michael Ballack im Einsatz. Bei WELT können Sie das Duell zudem im Sport-Ticker live verfolgen. Klicken Sie hier, um zum Ticker zu gelangen.

An drei verschiedenen Orten in Dortmund gibt es offizielles Public Viewing: am Festplatz Fredenbaum, am Hansaplatz und in den Westfalenhallen. Der Festplatz Fredenbaum bietet bis zu 20.000 Menschen Platz, der Hansaplatz für bis zu 7500 Menschen, und in den Westfalenhallen 3 und 4 steht weiterer Raum für noch einmal 11.000 Interessierte zur Verfügung. Die ersten beiden Veranstaltungen sind kostenlos, in den Westfalenhallen kostet der Eintritt 9,09 Euro.

Wie groß ist die Chance von Borussia Dortmund?

Real Madrid hat bereits 14 Mal die Champions League oder den Vorläufer-Wettbewerb Europapokal der Landesmeister gewonnen – so oft wie kein anderer Verein in Europa. In den vergangenen zehn Jahren alleine fünfmal. Seit dem Start der Champions League 1992/1993 gewannen die Königlichen alle acht Endspiele, in denen sie seitdem standen. Das letzte Finale eines Europapokals, das Real verlor, liegt bereits 41 Jahre zurück: 1983 gab es im Europapokal der Pokalsieger ein 1:2 nach Verlängerung gegen den FC Aberdeen.

„Das ist unfassbar, wenn man die Geschichte dieses Vereins sieht“, sagte BVB-Kapitän Emre Can. „Die Außenwelt wird Real vorne sehen und denken, dass sie der sichere Sieger sind, aber es wird nicht einfach gegen uns zu spielen.“

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Der Finaleinzug bringt den Dortmundern rund 200 Millionen Euro – inklusive des Geldes, das der Verein im kommenden Jahr als Teilnehmer der neuen Klub-WM in den USA verdienen wird. Bis zum Finale nahm der BVB bereits rund 120 Millionen Euro ein, für Real gab es bislang 132 Millionen Euro. Die Summe setzt sich aus Startgeld (15,46 Millionen Euro für jeden Club), Erfolgsprämien (58,46), nationalem Marktpool (rund 20) und der Koeffizienten-Rangliste (27,29) zusammen. In der Koeffizienten-Rangliste wird das Europapokal-Abschneiden der vergangenen zehn Jahre berechnet.

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Ein Finalsieg des BVB hätte auch positive Auswirkungen auf die Bundesliga. Bislang starten in der kommenden Saison fünf Bundesligaklubs in der Champions League: Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart, Bayern München, RB Leipzig und Dortmund. Sollte der BVB die Champions League gewinnen, würde auch Eintracht Frankfurt als Tabellensechster der Bundesliga in der europäischen Königsklasse starten. Einen zusätzlichen Europapokalstarter aus Deutschland gäbe es dann aber nicht. Frankfurt würde einfach in die Champions League aufrücken, die TSG Hoffenheim in der Europa League starten und der 1. FC Heidenheim wie bislang auch an der Qualifikation zur Conference League teilnehmen.

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