Wednesday, June 19, 2024

„Autistische Züge“-Zitat: Für SPD-Chef Klingbeil ist Strack-Zimmermanns Kritik „absolut unanständig“

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SPD-Chef Lars Klingbeil hat der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nach ihrer heftigen Kritik an Kanzler Olaf Scholz (SPD) eine Entschuldigung nahegelegt. „Das ist eine verbale Entgleisung, die ich absolut unanständig finde. Wenn Frau Strack-Zimmermann Anstand hat, entschuldigt sie sich beim Bundeskanzler“, sagte Klingbeil der „Bild“.

Man habe sich unter den demokratischen Parteien auf einen fairen Europawahlkampf verständigt. „Ich gehe fest davon aus, dass das auch für die FDP-Spitzenkandidatin gilt.“ Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese bezeichnete die Äußerungen als „Total-Ausfall“. Sie seien abwertend gemeint, unwürdig und befremdlich.

Strack-Zimmermann hatte Kanzler Scholz in einem Interview als „krassen Rechthaber“ mit „geradezu autistischen Zügen“ bezeichnet. „In Talkshows wird geschrien und beleidigt. Und nun erleben wir auch noch die Pathologisierung des Konkurrenten“, sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Europawahl, Katarina Barley, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das überschreitet eine rote Linie im demokratischen Wettbewerb.“ Sie merke, „wie Maß und Mitte in der Debatte verloren gehen“.

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„Ich bin froh, dass der Kanzler überlegt, bevor er entscheidet, und dann besonnen handelt“, sagte Barley. „Seine ruhige Art ist eine Tugend, mit der er dieses Land sicher durch die vielen Krisen steuert.“

Kurz vor ihrem geplanten Wechsel ins Europaparlament hatte die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann zuvor mit Scholz abgerechnet. „Nach drei Jahren stelle ich fest, dass er geradezu autistische Züge hat, sowohl was seine sozialen Kontakte in die Politik betrifft als auch sein Unvermögen, den Bürgern sein Handeln zu erklären“, sagte sie, ebenfalls gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Man erreicht ihn nicht, weil er ein krasser Rechthaber ist.“

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