Wednesday, June 19, 2024

Himalaya: Französischer Bergsteiger Johnny Saliba am Mount Makalu tödlich verunglückt

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Ein französischer Bergsteiger ist am Mount Makalu, dem fünfthöchsten Berg der Welt, tödlich verunglückt. Wie die Organisatoren seiner Expedition am Dienstag in Nepal mitteilten, starb der 60 Jahre alte Johnny Saliba am Sonntag in einer Höhe von 8120 Metern auf dem Weg zum Gipfel.

„Er war auf dem Weg zur Spitze, aber sein Führer holte ihn zurück, nachdem er Symptome der Höhenkrankheit gezeigt hatte. Und dann ist er gestorben“, sagte Bodha Raj Bhandari, Expeditionsorganisator bei Snowy Horizon Treks and Expedition. Der Bergführer habe noch versucht, Saliba in eine niedrigere Höhenlage zu bringen, der Franzose sei aber auf dem Weg gestorben. Die anderen Teilnehmer der französischen Expedition kehrten unversehrt ins Basislager zurück.

Bhandari fügte hinzu, dass Salibas Familie informiert worden sei und man sich derzeit bemühe, seinen Leichnam zu bergen. Es war der zweite Todesfall im Himalaya seit Beginn der Klettersaison im Frühjahr. Vergangene Woche war ebenfalls am Makalu ein 53-jähriger Bergführer aus Nepal verunglückt. Der östlich des Mount Everest gelegene Makalu ist mit einer Höhe von 8485 Meter der fünfthöchste Berg der Welt. Nepal hat dieses Jahr 59 Genehmigungen für Besteigungen des Makalu erteilt. Die Besteigungsgebühr liegt bei 1800 Dollar (1668 Euro) – das ist deutlich günstiger als eine Everest-Besteigung, die 11.000 Dollar kostet.

Nepalese stellt Rekord am Mount Everest auf

Am selben Tag stellte der Nepalese Kami Rita am benachbarten Mount Everest einen neuen Rekord auf. Der als „Mann vom Everest“ bekannte Bergführer bestieg den höchsten Berg der Welt am Sonntag zum 29. Mal und brach damit seinen eigenen Rekord. Zugleich gelang nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde dem Briten Kenton Cool als Erstem nicht nepalesischen Menschen der 18. Aufstieg – auch dies ist ein neuer Rekord.

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Kami Rita bestieg den Mount Everest zum 29. Mal
Quelle: AFP/PRAKASH MATHEMA

Für die diesjährige Frühjahrssaison von April bis Juni wurden für den Mount Everest bereits 414 Lizenzen von den Behörden an Bergsteiger ausgestellt. Die meisten von ihnen werden von einheimischen Führern, den Sherpas, begleitet. Im vergangenen Jahr bestiegen mehr als 600 Menschen den Berg. Allerdings starben auch so viele Menschen wie noch nie am Mount Everest: 2023 gab es 18 Tote.

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