Wednesday, April 24, 2024

AfD: Petr Bystron spricht von „Diffamierungskampagne unter Zuhilfenahme der Geheimdienste“

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Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron hat den Vorwurf, Geld eines prorussischen Netzwerks erhalten zu haben, in einem Brief an die AfD-Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla zurückgewiesen. Bystrons Brief vom Donnerstag liegt WELT vor.

Darin heißt es: „Zu keinem Zeitpunkt habe ich von einem Mitarbeiter von ‚Voice of Europe‘ (oder irgendeinem Russen) Geldzahlungen oder Kryptowährungen bekommen.“ Die „Regierenden“ versuchten, „die starken Umfragewerte der Opposition mit Diffamierungskampagnen unter Zuhilfenahme der Geheimdienste zu drücken“, behauptet Bystron. Er spricht von „Verleumdung“ und einer „auf falschen Anschuldigungen aufgebauten Kampagne“.

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Das tschechische Nachrichtenportal „Denik N“ hatte am Dienstag berichtet, dem Geheimdienst in Prag würden Beweise in Form von Audioaufnahmen dafür vorliegen, dass Bystron Geld aus Russland erhalten hat. Der AfD-Politiker stehe mit dem prorussischen Netzwerk „Voice of Europe“ in Kontakt. Details nannte das Medium nicht. Der AfD-Politiker teilte WELT am Mittwoch mit, er habe sich nichts vorzuwerfen.

Die tschechische Regierung hatte die Internetseite „Voice of Europe“ Ende März auf ihre gegen Russland gerichtete nationale Sanktionsliste gesetzt. Die Internetseite sei Teil einer russischen Einflussoperation, deren Ziel es sei, die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Freiheit der Ukraine infrage zu stellen, teilte das tschechische Außenministerium damals mit.

Bystron spricht diesbezüglich in seinem Brief an die AfD-Parteivorsitzenden von einer „globalistischen Kampagne“. Es sei kein Zufall, dass diese in Tschechien gestartet worden sei. „Die Regierung des tschechischen Premierministers Petr Fiala gehört zu den stärksten Befürwortern der Fortsetzung des Ukraine-Krieges, die tschechische Waffenindustrie zu den größten Profiteuren des Konflikts weltweit“, so Bystron.

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Der Außenpolitiker behauptet in dem Brief weiter: „Jeder, der sich für den Frieden und gegen die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine einsetzt, soll als russischer Agent diffamiert werden.“ Die Berichterstattung von „Denik N“ nennt Bystron „sehr nebulös formuliert“. Es sei „Blödsinn“, dass er „Geld von den Russen genommen“ habe, „um Putin-Propaganda zu betreiben“.

Weidel und Chrupalla hatten Bystron am Mittwoch aufgefordert, zu allen gegen ihn gerichteten Vorwürfen bis Donnerstag eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Ein Parteisprecher sagte WELT am Donnerstag: „Die von den AfD-Bundessprechern angeforderte Erklärung zu den Medienberichten der vergangenen Tage ist heute Mittag bei der Partei eingegangen. In den kommenden Tagen werden sich der AfD-Bundesvorstand und der Fraktionsvorstand darüber austauschen.“

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