Saturday, December 2, 2023

Zweite Liga, 13. Spieltag: Schalker Heimpleite gegen Elversberg, Polizeieinsatz auf St. Pauli

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Nach zuletzt zwei Siegen hat der FC Schalke 04 in der Zweiten Liga wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Schalker unterlagen am Freitagabend Aufsteiger SV Elversberg mit 1:2 (1:2) und hängen damit weiterhin im Tabellenkeller fest. Die starken Saarländer hingegen schafften mit dem bereits sechsten Saisonsieg den Sprung zurück in die obere Tabellenhälfte.

Paul Stock (7.) und Jannik Rochelt (21.) hatten für die frühe Elversberger Führung gesorgt. Kenan Karaman (35.) erzielte den Schalker Anschlusstreffer. In der zweiten Hälfte waren die Gastgeber das bessere Team, konnten ihre Torchancen aber nicht verwerten.

Anschluss hergestellt: Schalkes Kenan Karaman (llinks) jubelt nach seinem 1:2 mit Thomas Ouwejan

Anschluss hergestellt: Schalkes Kenan Karaman (links) jubelt nach seinem 1:2 mit Thomas Ouwejan
Quelle: dpa/David Inderlied

Unbeeindruckt von der bislang größten Zuschauerkulisse der Elversberger Vereinsgeschichte in der mit 61.110 Zuschauer fast ausverkauften Schalker Arena schockten die Gäste ihre Gegner mit zwei schnellen Toren. Stock nutzte das fahrlässige Abwehrverhalten der Schalker eiskalt zur frühen Führung aus. 14 Minuten später war der Torschütze der Vorlagengeber für den Treffer von Rochelt.

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Schalke lief aufgrund seiner schläfrigen Anfangsphase stets einem Rückstand hinterher und fand eine halbe Stunde lang überhaupt kein Mittel gegen mutig aufspielende Elversberger.

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Mit dem Anschlusstreffer von Karaman wurde Schalke besser, fortan drückte in einem unterhaltsamen Spiel das Team von Trainer Karel Geraerts auf den Ausgleich. Karaman und Henning Matriciani hatten auch nach der Pause mehrfach beste Möglichkeiten, das Tor fiel aber nicht mehr.

Krawalle im Hannover-Block

Begleitet von Krawallen auf der Tribüne hat Tabellenführer FC St. Pauli den Dritten Hannover 96 auf Distanz gehalten. Das am Freitagabend wegen eines Polizeieinsatzes im Fanblock der Gäste kurzzeitig unterbrochene Topspiel im Millerntor-Stadion endete 0:0. Hannover bleibt mit fünf Punkten Rückstand vorerst auf dem Relegationsplatz.

Fans der Niedersachsen lieferten sich ab der 75. Spielminute eine heftige Auseinandersetzung – zunächst wohl untereinander und dann mit den Polizisten. Teils waren heftige Prügeleien, Becher- und Stangenwürfe zu sehen. Die 96-Anhänger hingen ihre Banner ab und stellten die Unterstützung ein. Die Partie wurde nach etwa fünf Minuten fortgesetzt. Es sei „ein Gastfan durch Angriffe der eigenen Fanschaft mehrfach zu Boden“ gegangen, teilte die Polizei Hamburg am Freitagabend nach der Partie bei X, ehemals Twitter, mit. Die Partie war für etwa fünf Minuten unterbrochen und dann fortgesetzt worden.

Die Fanhilfe St. Pauli kritisierte den zwischenzeitlichen Einsatz der Polizei im Fan-Block als „unangebracht und unverhältnismäßig“. Die Polizei gab an, in den Block gegangen zu sein, um „Schlimmeres zu verhindern“. Daraufhin seien die Einsatzkräfte massiv angegriffen worden.

„Es sind Szenen, die nicht in ein Fußballstadion gehören“, sagte Hannover-Trainer Stefan Leitl. „Das ist für das Spiel schade, weil der Spielfluss unterbrochen wird“, sagte Paulis Ersatzkapitän Marcel Hartel. Der 27-Jährige ergänzte zum Sportlichen: „Heute hat ein bisschen die Konsequenz gefehlt.“

Sein Trainer Fabian Hürzeler haderte mit dem Remis. „Trotzdem bin ich mit der Leistung zufrieden“, meinte er und lobte vor allem die Abwehrleistung. Laut Statistik kam 96 auf keinen direkten Torschuss. Leitl zeigte sich mit dem Unentschieden zufrieden.

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Das Spiel lieferte den Fans zuvor nur wenige Höhepunkte. Viele Fehler begleiteten die erste Halbzeit. Die Gastgeber waren nach einem ausgeglichenen Beginn das bessere Team. Der starke Flügelspieler Elias Saad sorgte immer wieder für gefährliche Aktionen vor dem 96-Tor.

Einsatz von Pfefferspray: Es dauerte mehrere Minuten, bis die Situation wieder unter Kontrolle war

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Quelle: Getty Images/Stuart Franklin

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Ungenauigkeiten auf beiden Seiten fort. Wenn überhaupt, wurden die Gastgeber gefährlich. Ein Tor fiel aber nicht mehr.

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