Friday, June 14, 2024

Ukraine-News ++ Neuer Drohnen-Fund – Rumänien wirft Russland Luftraum-Verletzung vor ++

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Das ukrainische Militär hat über verstärkte russische Angriffe an der Front im östlichen Gebiet Donezk berichtet. „Wenn wir über den Osten sprechen, dann hat sich die Situation in Marjinka und Awdijiwka verschärft“, sagte Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar am Mittwoch im ukrainischen Staatsfernsehen. „Die Russen haben dort den Beschuss erhöht. Darüber hinaus haben sie dort Sturmangriffe gestartet.“ Zugleich betonte Maljar, die russische Armee versuche bereits seit rund einem Jahr vergeblich, die beiden Orte einzunehmen.

Die Ukraine, die sich seit mehr als anderthalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg verteidigt, hat im Juni eine Gegenoffensive zur Befreiung besetzter Gebiete begonnen. Insbesondere im Süden des Landes verzeichnete sie dabei auch schon mehrfach kleinere Erfolge und kommt derzeit laut eigenen Angaben täglich im Schnitt 50 bis 200 Meter voran.

Alle Entwicklungen im Liveticker:

19:00 Uhr – Neuer Drohnen-Fund – Rumänien wirft Russland Luftraum-Verletzung vor

Nach einem weiteren Fund von Drohnen-Teilen im rumänischen Donaudelta hat das Außenministerium in Bukarest Russland die Verletzung des Luftraums des Nato-Landes vorgeworfen und den russischen Botschafter einbestellt. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax am Mittwoch unter Berufung auf das Ministerium. Die neu gefundenen Trümmer gehörten zu einer „Drohne, die jenen ähnelt, die die russische Armee benutzt“, erklärten Außen- und Verteidigungsministerium übereinstimmend. Man habe die Verbündeten der Nato informiert und berate mit diesen über die Entwicklungen an der rumänisch-ukrainischen Grenze, hieß es vom Außenministerium weiter.

Nachdem Delta-Bewohner den Katastrophenschutz alarmiert hatten, fand Rumäniens Luftwaffe die Drohnen-Trümmer mit Splittern im Umkreis von mehreren Dutzenden Metern am Mittwoch in der Nähe der Dörfer Victoria und Nufaru. Diese liegen etwa 14 Kilometer Luftlinie von der ukrainischen Grenze entfernt, am Donau-Arm Sfantu Gheorghe. Medien berichteten unter Berufung auf nicht genannte Quellen, dass sich ein militärisches Objekt in der Nähe dieses Fundorts befinde.

Hier bei Plauru wurden die Trümmerteile gefunden

Hier bei Plauru wurden die Trümmerteile gefunden
Quelle: AFP/MIHAI BARBU

Bereits vorige Woche waren in der Nähe des Dorfs Plauru an zwei Stellen Drohnen-Trümmer gefunden worden, die russischen Drohnen „ähneln“, wie das Verteidigungsministerium erklärte. Plauru liegt weniger als 500 Meter vom ukrainischen Hafen Ismajil entfernt, der kurz davor von russischen Kampfdrohnen angegriffen worden war. Die Nato betrachtete diese Vorfälle als nicht von Russland beabsichtigt.

In der Nacht zum Mittwoch hatte es in den an die Ukraine angrenzenden Gemeinden der Landkreise Tulcea und Galati erstmals per Mobilfunk Luftalarmwarnungen gegeben. Zudem waren bei Plauru Arbeiten zum Bau von Luftschutzbunkern im Gange.

17:56 Uhr – EU streicht drei russische Unternehmer von Sanktionsliste

Die Europäische Union hat die wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine verhängten Sanktionen gegen drei russische Unternehmer aufgehoben. Wie EU-Diplomaten bestätigten, wurden die Geschäftsleute Grigori Bereskin, Farchad Achmedow und Alexander Schulgin von der Sanktionsliste gestrichen. Die EU-Sanktionen gegen rund 1600 weitere Unternehmer und Institutionen wegen des Ukraine-Krieges wurden dagegen um sechs Monate verlängert. Zu den Sanktionen gehören Einreisesperren und das Einfrieren von Konten.

17:45 Uhr – Ungarn will Einfuhrstopp für ukrainisches Getreide beibehalten

Ungarn will zum Schutz seiner Landwirtschaft auch künftig verhindern, dass billiges ukrainisches Getreide ins Land strömt. Die Regierung ersuche deshalb die EU-Kommission, eine diesbezügliche, am 15. September auslaufende Regelung zu verlängern, sagte Kanzleramtsminister Gergely Gulyas auf einer Pressekonferenz in Budapest. Die Regelung erlaubt es den östlichen EU-Mitgliedern Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien und Bulgarien, ihre Märkte für Weizen, Mais, Raps und Sonnenblumen aus der Ukraine zu sperren.

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Getreideexporte

17:03 Uhr – Scholz spricht im UN-Sicherheitsrat zum Krieg gegen die Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird in der kommenden Woche während der UN-Generalversammlung auch im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen reden. Thema der Sitzung am Mittwoch kommender Woche wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sein. Möglicherweise wird es dabei auch zum ersten Aufeinandertreffen hochrangiger Vertreter der Regierungen Russlands und der Ukraine seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 kommen.

Die russische Delegation wird von Außenminister Sergej Lawrow angeführt. Wer die Ukraine vertreten wird, ist noch nicht bekannt. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach New York reisen wird.

15:20 Uhr – Kim Jong-un sichert Putin seine „volle und bedingungslose Unterstützung“ zu

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat sein Treffen mit Wladimir Putin im Osten Russlands als „Sprungbrett“ für engere Beziehungen zwischen beiden Ländern bezeichnet. Sein Treffen mit dem Kreml-Chef werde „als Sprungbrett dienen, um die bilateralen Beziehungen auf ein neues hohes Niveau zu heben“, sagte Kim zum Auftakt des Treffens laut einem Bericht des russischen Fernsehens.

Kim sicherte Putin zudem weiterhin die Unterstützung Pjöngjangs zu. Er wolle die bilateralen Beziehungen zu Russland zu seiner „obersten Priorität“ machen, sagte der nordkoreanische Staatschef.

Wladimir Putin, Kim Jong-un und Funktionäre beider Staaten bei der Besichtigung des Weltraumbahnhofs Wostotschny

Wladimir Putin, Kim Jong-un und Funktionäre beider Staaten bei der Besichtigung des Weltraumbahnhofs Wostotschny

Russland stelle sich derzeit „hegemonistischen Kräften entgegen“, um seine Sicherheitsinteressen zu schützen. Nordkorea habe bereits früher seine „volle und bedingungslose Unterstützung für alle von der russischen Regierung ergriffenen Maßnahmen zum Ausdruck gebracht“, sagte Kim. Nun wolle er die Gelegenheit nutzen, um dies erneut zu bekräftigen. Nordkorea werde „immer an der Seite Russlands stehen“, sagte Kim laut der Übertragung des russischen Staatsfernsehens.

Putin und Kim kamen am Mittwoch auf dem Weltraumbahnhof Wostotschny im Osten Russlands zu ihren Gesprächen zusammen. Die Ortswahl gilt angesichts Nordkoreas gescheiterter Versuche zum Start eines eigenen Spionagesatelliten ins All als symbolträchtig.

13:25 Uhr –Putin sieht „Möglichkeiten“ für militärische Zusammenarbeit mit Nordkorea

Wladimir Putin sieht „Möglichkeiten“ einer militärischen Zusammenarbeit mit Nordkorea. Es gebe zwar aufgrund internationaler Sanktionen „gewisse Einschränkungen“, sagte Putin im russischen Staatsfernsehen nach seinem Treffen mit Nordkoreas Machthaber. Doch „im Rahmen der bestehenden Regeln“ gebe es durchaus „Möglichkeiten, die wir zur Kenntnis nehmen und über die wir diskutieren“, sagte Putin.

Putin kündigte eine Vorführung russischer Kriegsschiffe in Wladiwostok zu Ehren des nordkoreanischen Staatschefs an. Es gehe darum, die Fähigkeiten der dort beheimateten russischen Pazifikflotte zu demonstrieren, sagte Putin.

12:05 Uhr – Weitere 20 Schützenpanzer Marder in der Ukraine

Deutschland hat der Ukraine weitere 20 Schützenpanzer vom Typ Marder zur Verfügung gestellt. Außerdem bekam die Ukraine zwei weitere Minenräumpanzer Wisent. Das geht aus der Liste der Bundesregierung über Militärhilfe für die Ukraine hervor, die am Mittwoch aktualisiert wurde. Auch 1,2 Millionen Schuss Munition für Handfeuerwaffen sowie 3000 Schuss Artilleriemunition vom Kaliber 155 Millimeter gehörten zum Paket.

Ein Schützenpanzer Marder ist bei einem Medientermin zu sehen

Ein Schützenpanzer Marder ist bei einem Medientermin zu sehen
Quelle: Christian Charisius/dpa

Außerdem wurden der Ukraine 20 Drohnen sowie schwere und leichte Fahrzeuge übergeben.

11:55 Uhr – Nordkoreanischer Machthaber sagt russischen Sieg voraus

Kim Jong-un hat beim Treffen mit Wladimir Putin Russlands Sieg in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine vorausgesagt. „Ich bin tief überzeugt davon, dass die heldenhafte russische Armee und das Volk glänzend die Siegestradition übernehmen werden und ihre Ehre und ihren Ruhm an den Fronten der militärischen Spezialoperation demonstrieren“, sagte Kim nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Damit werde es Russland zugleich gelingen, einen starken Staat aufzubauen.

11:00 Uhr – Baltenstaaten machen Grenze für russische Autos dicht

Die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen haben ihre Grenze für in Russland zugelassene Fahrzeuge dichtgemacht. Im Einklang mit den Leitlinien der EU-Kommission darf ab Mittwoch 10.00 Uhr Ortszeit niemand mehr in einem Auto mit russischen Kennzeichen die Grenze nach Estland passieren, wie das Innenministerium in Tallinn mitteilte.

Damit folgt Estland den beiden anderen baltischen Staaten Lettland und Litauen, die die Regelung auch bereits anwenden. Autos mit russischen Nummernschildern müssen demnach an den Außengrenzen der drei EU- und Nato-Staaten umkehren. Andernfalls könnten die Fahrzeuge konfisziert werden, hieß es.

10:25 Uhr – Von der Leyen verspricht ukrainischen Flüchtlingen Unterstützung

Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sollen nach dem Willen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mindestens bis März 2025 problemlos in der EU bleiben können. Die Kommission werde vorschlagen, die Regelung für den vorübergehenden Schutz für die Ukrainerinnen und Ukrainer in der EU zu verlängern, kündigte von der Leyen in Straßburg in ihrer Rede zur Lage der EU an.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Quelle: AP/Jean-Francois Badias

Die vier Millionen Menschen, die seit Beginn des Krieges in der EU Zuflucht gefunden haben, seien heute noch genauso willkommen wie in den schicksalhaften ersten Wochen. „Unsere Unterstützung der Ukraine wird von Dauer sein“, sagte die deutsche Spitzenpolitikerin.

09:58 Uhr – Ungarn hält an Importstopp für ukrainisches Getreide fest

Das Land will mit Rumänien, der Slowakei und Bulgarien nationale Einfuhrverbote verhängen, falls die EU das am 15. September auslaufende Verbot nicht verlängert, schreibt Ungarns Landwirtschaftsminister Istvan Nagy auf Facebook. Die Maßnahme würde für eine breitere Palette ukrainischer Produkte gelten als bisher.

Polen, Ungarn und die Slowakei hatten im Einvernehmen mit der EU ein Embargo gegen ukrainische Landwirtschaftsprodukte verhängt, das von April bis zum 15. September gelten sollte. So sollte eine Überfrachtung der eigenen Märkte mit diesen Produkten verhindert werden, um Landwirte in den drei Ländern zu schützen.

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow (r.) trifft UN-Generalsekretär Antonio Guterres (l.) im April 2023

Ukraine-Krieg

09:11 Uhr – London: Teile neuer russischer Armeetruppen überstürzt eingesetzt

Russland hat nach Informationen britischer Geheimdienste Teile einer neuen Armee deutlich früher in die Ukraine verlegt als geplant. „Es ist wahrscheinlich, dass die Einheiten überstürzt eingesetzt wurden, auch weil Russland weiterhin mit einer überlasteten Streitmacht an der Front zu kämpfen hat und die Ukraine ihre Gegenoffensive auf drei verschiedenen Achsen fortsetzt“, teilte das britische Verteidigungsministerium mit.

Noch im August hätten Rekrutierungsanzeigen für die neue russische 25. Armee behauptet, die Truppe werde erst von Dezember an in der Ukraine eingesetzt. Doch seien nun erste Teile „höchstwahrscheinlich“ erstmals in die Ukraine entsandt worden und würden im besetzten Gebiet Luhansk im Osten des Landes stationiert, hieß es in London.

08:32 Uhr – Kim verspricht Putin: Wir unterstützen alle Entscheidungen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat Wladimir Putin Medienberichten zufolge seine Hilfe im Angriffskrieg gegen die Ukraine zugesagt. Russland habe sich zum Schutz seiner Souveränität und Sicherheit erhoben, sagte Kim der Nachrichtenagentur Interfax zufolge beim Treffen mit Putin. „Wir haben immer und werden weiter alle Entscheidungen Putins und Entscheidungen der russischen Regierung unterstützen. Ich hoffe, dass wir im Kampf gegen den Imperialismus und beim Aufbau eines souveränen Staats immer zusammen sein werden.“

07:50 Uhr – Ukraine meldet, 32 Schahed-Drohnen abgeschossen zu haben

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben der Luftwaffe am frühen Morgen 32 von Russland abgefeuerte Drohnen abgeschossen. Insgesamt hätten die russischen Streitkräfte 44 iranische Drohnen vom Typ Schahed eingesetzt. Das Hauptziel sei der Süden der Oblast Odessa gewesen, teilt die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mit. Insbesondere die Hafeninfrastruktur sei im Visier des russischen Militärs gewesen.

Eine Kampfdrohne vom Typ Shahed 136 (Schahed 136) iranischer Bauart.

Eine Kampfdrohne vom Typ Shahed 136 (Schahed 136) iranischer Bauart
Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa/Archiv

06:35 Uhr – Zwei russische Schiffe durch ukrainische Marschflugkörper beschädigt

Die Ukraine hat nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums die Sewastopol-Werft auf der annektierten Halbinsel Krim mit zehn Marschflugkörpern angegriffen. Auch drei Hochgeschwindigkeitsboote seien im Einsatz gewesen, teilt das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Sieben Marschflugkörper seien von der russischen Flugabwehr abgefangen worden. Alle Boote seien von einem russischen Patrouillenschiff zerstört worden. „Durch den Einschlag feindlicher Marschflugkörper wurden zwei in Reparatur befindliche Schiffe beschädigt“, heißt es weiter.

Ukraine-Krieg - Hafen von Sewastopol

Der Hafen von Sewastopol auf einem Archivbild. Hier wurden zwei russische Schiffe durch ukrainische Marschflugkörper beschädigt
Quelle: pa/dpa/Maxar Technologies/-

In der Nacht seien ein großes russisches Landungsschiff und ein U-Boot getroffen worden, sagte Andrij Jussow vom ukrainischen Militärgeheimdienst der Nachrichtenagentur Reuters. Zu den eingesetzten Mitteln werde man sich nicht äußern.

06:20 Uhr – Kim Jong-un und Putin zu Gesprächen an Weltraumbahnhof eingetroffen

Kim Jong-un und Wladimir Putin sind zu einem Treffen am neuen russischen Weltraumbahnhof Wostotschny im Fernen Osten Russlands eingetroffen. Das meldet die russische Nachrichtenagentur Tass.

Kim stieg aus einer Limousine, die in einem gepanzerten Zug aus Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang nach Russland transportiert worden war, und wurde von Putin mit einem Händeschütteln begrüßt. Der Kreml-Chef sagte Berichten russischer Staatsmedien zufolge, er sei „sehr froh, ihn zu sehen“.

Wladimir Putin und Kim Jong-un bei ihrem Treffen am Mittwochmorgen

Wladimir Putin und Kim Jong-un bei ihrem Treffen am Mittwochmorgen
Quelle: via REUTERS

Kim wurde mit den Worten zitiert, er habe sich bei Putin für die Einladung zum Besuch in Russland bedankt, obwohl er „sehr beschäftigt“ sei. Die beiden Staatsoberhäupter sollten den Weltraumbahnhof besichtigen und sich anschließend zu Gesprächen zusammensetzen, hieß es.

06:04 Uhr – Gouverneur: Drohnenangriff auf Hafen von Ismail

Bei einem russischen Drohnenangriff auf den Hafen von Ismail sind nach ukrainischen Angaben mindestens sechs Menschen verletzt worden. „Mehrere Gruppen von Drohnen wurden auf den Bezirk Ismail abgefeuert“, schreibt Gouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, auf Telegram. „Leider gab es Treffer: Der Hafen und andere zivile Infrastruktur wurden beschädigt.“ Das volle Ausmaß des Angriffs ist noch unklar. Von russischer Seite liegt zunächst keine Stellungnahme vor. Der Hafen ist einer der wichtigsten Getreideexporthäfen der Ukraine.

04:56 Uhr – Russland meldet Beschuss von Sewastopol mit Raketen

Die Ukraine hat nach russischen Angaben die Hafenstadt Sewastopol auf der Krim mit Raketen beschossen. Dabei sei eine Werft in Brand geraten, mindestens 24 Menschen seien verletzt, teilt der von Russland eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew über Telegram mit. In der Werft in Sewastopol werden Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte gebaut und repariert. Reuters konnte den Bericht von unabhängiger Seite nicht überprüfen.

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Die aktuelle Situation in der Ukraine
Quelle: Infografik WELT

Von der Regierung in Kiew war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Ukraine bekennt sich fast nie öffentlich zu Angriffen innerhalb Russlands oder auf russisch kontrollierte Gebiete in der Ukraine, hat aber in den vergangenen Monaten erklärt, dass die Zerstörung russischer militärischer Infrastruktur die Gegenoffensive Kiews unterstütze. Russland hat 2014 die Halbinsel Krim von der Ukraine annektiert.

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