Monday, May 27, 2024

WM-Ticker: Belgien schreibt Stelle des Nationaltrainers öffentlich aus

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Nach 62 von 64 Spielen der WM in Katar hat die Telekom erstmals Zuschauerzahlen veröffentlicht. „Bei vier Millionen MagentaTV-Kunden haben wir mit unserer Live-Berichterstattung regelmäßig siebenstellige Nutzungszahlen pro Spieltag erreicht“, sagte Telekom-TV-Chef Arnim Butzen in einer Mitteilung. „Bei den Exklusivspielen hatten wir in der Spitze sogar mehr als 1,5 Millionen Zuschauer.“

Nur das kostenpflichtige Angebot MagentaTV zeigt alle Partien der WM. Zu den exklusiven Übertragungen gehört auch das Spiel um den dritten Platz zwischen Kroatien und Marokko am Samstag (16.00 Uhr). Zahlen, die mit Einschaltquoten von ARD und ZDF vergleichbar sind, lieferte die Telekom nicht. „Sehr hohe Reichweiten“ erzielten laut Butzen „die Highlight-Videos und die digitale Berichterstattung rund um die WM mit mehr als 135 Millionen Videoaufrufen über die Social-Media-Kanäle der Telekom.“

Im Free-TV hat der Sieg Frankreichs gegen Marokko im Halbfinale für die bisher beste Einschaltquote eines Spiels ohne deutsche Beteiligung gesorgt. Durchschnittlich 10,576 Millionen Menschen sahen am Mittwoch den französischen 2:0-Erfolg im ZDF. Das entspricht laut AGF Videoforschung einem Marktanteil von 36,1 Prozent. Im Vergleich zu anderen Turnieren bleibt das Interesse an der WM in Katar geringer.

11:43 Uhr: Voss-Tecklenburgs Kritik an neuem Expertenrat

Martina Voss-Tecklenburg ist eine hohe Angestellte des DFB. Dennoch findet die Bundestrainerin im TV deutliche Worte, als sie zur besten Sendezeit nach dem Expertenrat gefragt wird, der den deutschen Fußball retten soll. Sie fügt der Kritik einen neuen Aspekt hinzu.

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11:01 Uhr: Französischer Innenminister gedenkt getötetem Jungen

Nach dem Unfalltod eines Jugendlichen am Rande einer Fanfeier anlässlich des französischen Einzugs ins WM-Finale hat Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin sein Mitgefühl ausgedrückt. Seine Gedanken seien bei der Familie des Jungen, der im südfranzösischen Montpellier von einem Rowdy überfahren wurde, schrieb Darmanin auf Twitter.

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WM-Halbfinale

Der 14-Jährige war am Mittwochabend von einem Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Er starb im Krankenhaus. Der Fahrer habe sich zunächst in einer Menschengruppe befunden, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der Sender RTL berichtete, Videos in den sozialen Netzwerken deuteten darauf hin, dass Jugendliche eine Fahne des Autofahrers abgerissen hätten. Daraufhin habe dieser beschleunigt und einen der jungen Leute erfasst. Der Fahrer flüchtete. Die Suche nach ihm lief am Donnerstagmorgen weiter. Das Auto fanden Einsatzkräfte verlassen in der Nähe des Unfallorts.

10:30 Uhr: Belgien schreibt Stelle des Nationaltrainers öffentlich aus

Belgien sucht auf kuriose Weise einen neuen Nationaltrainer. Der Verband RBFA setzt bei der Suche nach einem Nachfolger für Roberto Martinez auf eine öffentliche Stellenausschreibung. Der Coach hatte nach dem überraschenden Vorrundenaus bei der WM in Katar seinen Rücktritt verkündet.

Die belgische Nationalmannschaft ist auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter

Die belgische Nationalmannschaft ist auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter
Quelle: dpa/Tom Weller

„Der RBFA sucht nach einem Nationaltrainer in Vollzeit, der weiß, wie man gewinnt“, heißt es nun in einer Mitteilung des Verbandes. Die Kriterien für den neuen Mann an der Seitenlinie: „Die nötige internationale Erfahrung auf höchstem Niveau, fußballtaktische Kenntnisse und Einsichten sowie die richtigen persönlichen Fähigkeiten.“

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Gesundes Altern

Bis zum 10. Januar können sich Interessenten per Mail bewerben. Neben einem Trainer wird auch ein Sportdirektor Profifußball gesucht.

10:26 Uhr: Macron und Scholz melden sich

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit Blick auf das bevorstehende WM-Finale von Frankreich gegen Argentinien seinen Respekt vor dem argentinischen Fußballstar Lionel Messi zum Ausdruck gebracht. „Er ist ein großartiger Spieler, wenn er in Paris spielt, aber mir ist er in Paris lieber als in seiner Nationalmannschaft“, sagte Macron schmunzelnd über den Spieler von Paris Saint-Germain. Er habe viel Respekt vor dem „wundervollen“ Team Argentiniens.

Mit Blick auf das Finale sei er zuversichtlich, betonte der 44-jährige Staatschef am Rande eines EU-Gipfels in Brüssel. Die französische Mannschaft sei gut vorbereitet. Die Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielern sei unglaublich. „Ich denke, wir sind der Favorit“, wurde Macron von „L‘Equipe“ zitiert. Gratulationen zum Finaleinzug kamen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). „Das ist jetzt so, dass wir ihr auch viel Erfolg bei dem weiteren Verlauf wünschen“, sagte Scholz.

10:19 Uhr: Mbappé tröstet Hakimi

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Kylian Mbappé hat seinen Kumpel und Klub-Kollegen Achraf Hakimi nach dem Halbfinale getröstet und für Marokkos WM-Auftritt gelobt. „Sei nicht traurig, Bro“, schrieb der 23 Jahre alte Offensivspieler von Paris Saint-Germain auf Twitter. „Jeder ist stolz auf das, was ihr geschafft habt. Ihr habt Geschichte geschrieben“, ergänzte Mbappé zu einem Bild von sich und Kumpel Hakimi auf dem Rasen.

Mbappé hatte seinen Teamkollegen beim Katar-Club Paris Saint-Germain nach dem direkten Duell ihrer Nationalteams noch auf dem Platz lange getröstet und umarmt, anschließend tauschten die beiden ihre Trikots. Der Franzose jubelte im Hakimi-Trikot vor den Fans, der frühere Dortmunder Hakimi verließ niedergeschlagen den Platz.

9:30 Uhr: Klinsmann sieht Griezmann als Frankreichs Schlüsselspieler

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht Antoine Griezmann als Schlüsselfigur bei Frankreich. „Natürlich sticht Kylian Mbappé immer heraus, aber nach diesem Spiel muss man einfach über Griezmann sprechen“, schrieb der 58-Jährige in seinem täglichen Newsletter für den britischen Sender BBC: „Er war das Herz der Mannschaft. Er war mit seinem Passspiel und seiner Übersicht entscheidend nach vorne.“

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Antoine Griezmann spielt eine starke WM
Quelle: AP/Francisco Seco

Man wisse zwar, dass Griezmann das kann, „aber er war auch ohne Ball und in der Verteidigung entscheidend, und das erwartet man vielleicht nicht so sehr von ihm“, ergänzte Klinsmann. Ein Blick in die Statistik zeigt Griezmanns Einfluss. Der 31-Jährige von Atlético Madrid kreierte im WM-Verlauf mit 21 Torchancen so viele wie kein anderer Spieler. Auf Platz zwei folgt Argentiniens Superstar Lionel Messi (18), erst weit dahinter rangieren Griezmanns Teamkollegen Theo Hernández, Ousmane Dembélé und Kylian Mbappé mit jeweils elf.

8:40 Uhr: Deschamps Erwartungen für das Finale

Frankreichs Fußball-Nationaltrainer Didier Deschamps erwartet im WM-Finale gegen Argentinien einen „sehr starken Gegner“. „Wir müssen unsere Qualitäten nutzen, die Schlüsselspieler müssen den Unterschied machen, vielleicht wird das Team gewinnen, das weniger Fehler macht. Wer immer das schaffen wird, wird das Spiel gewinnen“, sagte Deschamps nach dem 2:0 (1:0) im Halbfinale gegen Marokko. Argentiniens Superstar Lionel Messi sei in „großartiger Form“.

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