Friday, May 24, 2024

Fußball-WM: Argentinische TV-Bilder sollten Lionel Messi überführen

- Advertisement -
- Advertisement -

Mit einem Sieg im ersten Halbfinale der WM in Katar gegen Kroatien am Dienstag (20.00 Uhr) kann Argentinien erstmals seit 2014 das Endspiel des Weltturniers erreichen. Die Vorbereitungen der Mannschaft werden vom Ärger um die Viertelfinalpartie gegen die Niederlande überschattet.

Nach den Vorfällen rund ums Elfmeterschießen in der Partie der Runde der letzten acht Teams (Argentinien gewann 4:3) ermittelt der Weltverband Fifa gegen Spieler beider Mannschaften. Worum es genau geht, hat die Fifa bislang nicht bekannt gegeben. Nur so viel: Den Südamerikanern werden mögliche Verletzungen des Artikels zwölf (Fehlverhalten von Spielern und Betreuern) sowie des Artikels 16 (Ordnung und Sicherheit bei Spielen) vorgeworfen.

APTOPIX WCup Netherlands Argentina Soccer

Mit dieser Geste feierte Superstar Lionel Messi sein Tor gegen die Niederlande. Danach gab es Ärger, Fernsehbilder sollten nun helfen
Quelle: AP/Ariel Schalit

Laut Berichten aus Argentinien soll es Ermittlungen gegen Torwart Emiliano Martinez geben, der nach seinen zwei gehaltenen Elfmetern in Richtung der niederländischen Trainer- und Ersatzbank „Ich habe Euch zweimal gef***t“ geschrien hatte. Das belegen Fernsehaufnahmen.

Auch gegen Superstar Lionel Messi sollte offenbar ermittelt werden. BILD berichtet: Die Fifa bat den übertragenden argentinischen Fernsehsender TYC um die Herausgabe von Material. Der Sender hatte während des Spiels vier Kameras ausschließlich auf Messi gerichtet. Was die Fifa genau sehen wollte, ist nicht bekannt. Es ginge um „die Angelegenheit“, hieß es.

Lesen Sie auch
Joshua Kimmich (links) and Thomas Müller waren zwei von sieben Profis des FC Bayern im DFB Kader bei der WM in Katar

Analyse der WM-Blamage

Nach seinem Elfmeter-Tor zum 2:0 hatte sich Argentiniens Kapitän Messi breitbeinig vor der niederländischen Ersatzbank aufgebaut und die Hände hinter die Ohren gelegt – nach dem Motto „Ich höre nichts“.

Messis Beschimpfung als T-Shirt

Nach Abpfiff hatte er dem gegnerischen Trainer-Team noch etwas zu sagen, diskutierte wild mit Chefcoach Louis van Gaal und dessen Assistenten Edgar Davids. Messis Erklärung: „Van Gaal erzählt, dass die Holländer tollen Fußball spielen. Aber alles, was sie getan haben, war mit langen Bällen das Mittelfeld überspielen und ihre großen Leute vorn suchen.“

Ob die Fifa einen dieser Vorfälle untersucht? Klar ist: TYC weigerte sich, die Aufnahmen herauszugeben. Der offizielle Grund: Man habe sie nicht mehr vorliegen. Möglicherweise hätten viele Argentinier den Sender schlicht boykottiert, hätte er mitgeholfen, Messi zu sperren.

Lesen Sie auch

Gesundes Altern

TYC gelangte übrigens ausgerechnet nach dem Spiel gegen die Niederlande zu Berühmtheit. Es war ein Interview dieses Senders, das Messi unterbrach, um in Richtung des niederländischen Stürmers Wout Weghorst zu pöbeln: „Was schaust Du so, Du Idiot?“ Mit der Beschimpfung werden in Argentinien mittlerweile Tassen und T-Shirts verkauft.

An dieser Stelle finden Sie Inhalte von Drittanbietern
Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist deine widerrufliche Einwilligung in die Übermittlung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten notwendig, da die Anbieter der eingebetteten Inhalte als Drittanbieter diese Einwilligung verlangen [In diesem Zusammenhang können auch Nutzungsprofile (u.a. auf Basis von Cookie-IDs) gebildet und angereichert werden, auch außerhalb des EWR]. Indem du den Schalter auf „an“ stellst, stimmst du diesen (jederzeit widerruflich) zu. Dies umfasst auch deine Einwilligung in die Übermittlung bestimmter personenbezogener Daten in Drittländer, u.a. die USA, nach Art. 49 (1) (a) DSGVO. Mehr Informationen dazu findest du hier. Du kannst deine Einwilligung jederzeit über den Schalter und über Privatsphäre am Seitenende widerrufen.

Weiterlesen…….

- Advertisement -
Latest news

Universitäten : „Das lautere Geschrei“ – Justizminister Buschmann kritisiert Pro-Palästina-Proteste

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat angesichts von pro-palästinensischen Protesten an deutschen Universitäten zu einer Auseinandersetzung mit Argumenten aufgerufen. „Es darf keine Bedrohung, keine Beleidigung, keine...
- Advertisement -

Verfassungsschutz: Junge Alternative Thüringen nun „gesichert rechtsextrem“

Das Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen hat die Junge Alternative Thüringen (JA) als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft. Die durch die Jugendorganisation der AfD Thüringen vertretenen Positionen...

Humboldt-Uni 24 Stunden besetzt: Präsidentin spricht von „gutem Schritt“

Mehr als 24 Stunden hatten propalästinensischen Aktivisten ein Gebäude der Humboldt-Universität (HU) besetzt. Seit einigen Stunden räumen behelmte Polizeibeamte das Institut für Sozialwissenschaften. Zahlreiche...

Polizei räumt Humboldt-Uni – In Siegerpose skandieren die Aktivisten „Viva Palästina”

Die Polizei hat die Räumung des besetzten Gebäudes der Humboldt-Universität in Berlin für abgeschlossen erklärt. Die Lage war lange Zeit dynamisch. Zu unterschiedlichen Zeiten...
Related news

Universitäten : „Das lautere Geschrei“ – Justizminister Buschmann kritisiert Pro-Palästina-Proteste

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat angesichts von pro-palästinensischen Protesten an deutschen Universitäten zu einer Auseinandersetzung mit Argumenten aufgerufen. „Es darf keine Bedrohung, keine Beleidigung, keine...

Verfassungsschutz: Junge Alternative Thüringen nun „gesichert rechtsextrem“

Das Landesamt für Verfassungsschutz Thüringen hat die Junge Alternative Thüringen (JA) als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft. Die durch die Jugendorganisation der AfD Thüringen vertretenen Positionen...

Humboldt-Uni 24 Stunden besetzt: Präsidentin spricht von „gutem Schritt“

Mehr als 24 Stunden hatten propalästinensischen Aktivisten ein Gebäude der Humboldt-Universität (HU) besetzt. Seit einigen Stunden räumen behelmte Polizeibeamte das Institut für Sozialwissenschaften. Zahlreiche...

Polizei räumt Humboldt-Uni – In Siegerpose skandieren die Aktivisten „Viva Palästina”

Die Polizei hat die Räumung des besetzten Gebäudes der Humboldt-Universität in Berlin für abgeschlossen erklärt. Die Lage war lange Zeit dynamisch. Zu unterschiedlichen Zeiten...
- Advertisement -