Wednesday, April 24, 2024

Fußball-WM: Marokkos Sensation – „Kneif mich, ich glaube, ich träume“

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Der Eintrag in die Geschichtsbücher des Fußballs wurde ganz unterschiedlich gefeiert. Während Mittelfeldspieler Sofiane Boufal den erstmaligen Einzug eines afrikanischen Teilnehmers in das Halbfinale einer Fußball-Weltmeisterschaft mit einem Tänzchen mit seiner Mutter auf dem Feld des Al-Thumama-Stadions von Doha zelebrierte, entluden sich andernorts Gewalttaten.

In Brüssel wurden im Anschluss an Marokkos 1:0-Sieg über Portugal 60 Menschen festgenommen, in Paris waren es 100, und in Mailand wurde ein Mann bei Straßenfeiern niedergestochen. Es war die üble Fortsetzung von Ausschreitungen, die Marokkos Team im Ausland schon seit Beginn der WM in Katar erzeugt hat – und die vermutlich auch nach dem Duell mit Frankreich in der Vorschlussrunde am Mittwoch (20 Uhr) wieder zu sehen sein werden.

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Aus gegen Marokko

Walid Regragui ist weit weg von der Randale, und selbstredend kümmert er sich um die sportliche Performance seiner Mannschaft. „Warum sollten wir nicht davon träumen, eine WM zu gewinnen? Es kostet nichts, Träume zu haben“, sagte der Nationaltrainer, der erst im August das Amt von Vahid Halilhodzic übernommen hatte. In seinem achten Länderspiel als Boss an der Bank durfte er nun das feiern, was vorher keiner noch so namhaften Nation des gesamten Kontinents gelungen war.

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