Friday, April 12, 2024

FDP-Vize Vogel fordert bessere Fahrradwege und weniger Autos in Städten

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Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Johannes Vogel hat eine bessere Fahrradinfrastruktur in Städten mit einer klaren Trennung von Auto- und Radverkehr gefordert, damit mehr Menschen künftig das Auto stehen lassen. Es brauche eine „bauliche Trennung“, forderte er im „Tagesspiegel“. „Viel zu lange wurden Fahrradwege an die Straße gepresst oder gleich über Bürgersteige geführt“, erklärte Vogel. Eine Folge davon seien Unfälle.

„Stattdessen brauchen wir echte, eigene Fahrradwege durch die Stadt, damit Menschen sicher fahren können.“ Städte wie Kopenhagen machten dies vor. Vogel wünscht sich zudem mehr Alternativen zum Auto in großen Städten. Für „weniger Autos in den großen Städten müssen wir die Alternativen attraktiver machen“, erklärte er. „Je besser S- und U-Bahnnetz, die (Car-)Sharing-Angebote oder Fahrradwege sind, desto häufiger wird das Auto stehen gelassen.“

Der FDP-Politiker fordert mehr Verständnis in der Bevölkerung für die individuelle Lebenssituation der Menschen. Bewohner ländlicher Regionen könnten nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Andersherum müsse „verstanden werden, dass eine bessere Rad-Infrastruktur und ein ÖPNV bis drei Uhr in der Nacht kein Luxus, sondern urbane Lebensrealität“ sei, erklärte er.

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Verkehr und Mobilität

Vogel geht damit weit über das Wahlprogramm der FDP hinaus. Darin hieß es lediglich, das Fahrrad sei ein „umweltfreundlicher Verkehrsträger für die individuelle Fortbewegung“. Ziel müssten „mehr sichere Radwege und Radfahrstreifen“ sein.

Bislang gilt die FDP als verkehrspolitisch konservativ. Die Partei will sich beispielsweise nicht auf das E-Auto als Auto der Zukunft festlegen. Vogel erklärte dazu: „Ich persönlich glaube: Die Zukunft des Pkw ist batterieelektrisch“. Vogel ist vor drei Jahren auf ein E-Auto umgestiegen, wie er unter anderem auf Twitter bekanntgegeben hatte.

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